Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2018

München 28. August 2018 – Am 1. September beginnen 90 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren ihr freiwilliges soziales Jahr 2018/2019 in Trägerschaft des Bundes der Deutschen KatholischenJugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising. Sie werden in Einsatzstellen wie Kindergärten, Schulen, Jugendbildungszentren, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern tätig sein. Unter den FSJ-Freiwilligen sind erneut mehrere aus dem Ausland, die nach einem Au-pair-Jahr in Deutschland ein FSJ anschließen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern oder sich beruflich neu zu orientieren.

„Wir freuen uns über einen neuen FSJ-Jahrgang. Erneut starten engagierte junge Leute in ein Jahr, in dem sie freiwillig Dienst für Menschen tun, die Unterstützung brauchen. Damit gestalten sie unsere Gesellschaft aktiv mit“, so Felix Trautmann, Bildungsreferent des FSJ-Fachreferats im BDKJ München und Freising.

Die 90 FSJ-Freiwilligen des „neuen“ Jahrgangs 2018/2019 werden nach dem Start in ihren Einsatzstellen am 18. September 2018 um 16.30 Uhr erstmals einen gemeinsamen FSJ-Anfangs-Gottesdienst in der Jugendkirche München feiern, zu dem FSJler/innen aus dem vorherigen Jahrgang für die musikalische Gestaltung sorgen. Ende September treffen sie sich dann zu ihrem ersten von fünf Bildungsseminaren, die verbindlich zum FSJ gehören. 

München/Dachau, 24. Juli 2018 – Die 36. Internationale Jugendbegegnung Dachau (IJB) findet vom 28. Juli bis 10. August 2018 mit rund 95 Teilnehmenden aus 20 Ländern statt. Erstmals bekamen zwei Interessenten von den Philippinen das neu geschaffene Max-Mannheimer-Stipendium, um teilnehmen zu können. Neu ist außerdem, dass es am 2. August um 20 Uhr eine Vorführung des Films „Line 41“ mit anschließender Diskussion geben wird. 2018 wird zudem das 20-jährige Bestehen des Jugendgästehauses Dachau (heute Max-Mannheimer-Haus) gefeiert.

„Unter den rund 95 Teilnehmenden sind in diesem Jahr mehr Jugendliche aus Serbien und Armenien als im Vorjahr. Zudem kommen einige Teilnehmende aus weit entfernten Ländern wie Südkorea, Mexiko und den Philippinen“, informiert Monika Godfroy, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und Vertreterin einer der IJB-Trägerorganisationen. Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“.

Bei Exkursionen und in mehrtägigen Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. „Ein aktueller politischer Bezug wird 2018 der Antisemitismus sein. Aber auch die Verfolgung von sexuellen Minderheiten und der Widerstand während des Dritten Reichs werden thematisiert“, ergänzt Godfroy. All dies geschehe unter der Fragestellung, wie von uns im 21. Jahrhundert ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in diversen Gesellschaften gestaltet werden könne.

Das 20-jährige Bestehen des Jugendgästehauses Dachau (heute Max-Mannheimer-Haus) wird am 4. August ab 15.30 Uhr mit einem großen Fest der Begegnung gefeiert, zu dem mehrere Kooperationspartner (u.a. Freiraum Dachau und der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V.) beitragen. Neben Präsentationen der IJB-Teilnehmenden wird es Auftritte der Big Band Dachau und Ami Warning geben sowie künstlerische, informative und kulinarische Stände. Für die kleinen Gäste ist Kinderschminken und für die größeren eine Streetart-Malaktion vorgesehen.

Weitere öffentliche Veranstaltungen der IJB sind das Gebet der Begegnung (5. August, 13.30 Uhr) und das Zeitzeugencafé (5. August, ab 15 Uhr), bei dem es die Möglichkeit gibt, mit Überlebenden der NS-Gräuel und Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Alle diese Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im Max-Mannheimer-Haus Dachau (Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) statt.

Hintergrund: Seit 1983 treffen sich junge Leute aus aller Welt zur Internationalen Jugendbegegnung (IJB) in Dachau. Träger der IJB sind: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung  und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der Kreisjugendring Dachau. Geplant, organisiert und durchgeführt wird die IJB von einem international zusammengesetzten, jungen, ehrenamtlichen Team. 

München, 28. Juni 2018 – Jugendliche in Freising, München und Rosenheim nutzten die Chance die Weihbischöfe der Erzdiözese München und Freising bei der Gesprächsreihe „Grill den Weihbischof“ intensiv zu befragen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising hatte sie im Vorfeld der im Oktober in Rom stattfindenden Jugendsynode eingeladen persönlich nachzufragen und ihre Standpunkte zu verdeutlichen. „Wir freuen uns, dass bei allen drei sommerlichen Grillabenden viele interessierte Jugendliche dabei waren, unglaublich viele Fragekarten ausgefüllt wurden und der direkte Kontakt zu den Weihbischöfen so stark gesucht wurde“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz.

Dabei wurden an allen drei Abenden aktuelle kirchenpolitische Fragen, wie die Kommunion in konfessionsverschiedenen Ehen oder die "Ehe für alle" ebenso gestellt, wie solche zum Priesteramt für Frauen, dem Zölibat, der Ökumene und dem Verhältnis der katholischen Jugendverbände zur Amtskirche. Persönliche Fragen zum Bischofsamt, der eigenen Firmung oder Kommunion, ob der Bischof selbst Ministrant gewesen sei, wie er am besten entspanne etc. lockerten die drei Gesprächsrunden auf.

Der gesamte Vorstand des BDKJ München und Freising Monika Godfroy, Sebastian Appolt, Dr. Stephanie von Luttitz und Präses Richard Greul - der jeweilige BDKJ-Kreisvorstand und weitere Ehrenamtliche sorgten jeweils für den passenden Rahmen. Gestartet wurde mit einer Vesper in der Kirche, gefolgt vom gemeinsamen Grillen und einer abschließenden Diskussionsrunde.

Eineinhalb Stunden lang stellte sich Weihbischof Bernhard Haßlberger am Dienstag 19. Juni in Freising den Fragen von rund 40 Jugendlichen und erklärte ihnen zu ihren Fragen mehrfach, dass er keine Patentrezepte habe und es oft keine einfachen Antworten gebe. Ihm sei klar, dass die Kirche bei vielen Themen tatsächlich wie ein großer, schwerfälliger Öltanker wirke, „dort dauern Richtungswechsel einfach länger, bleibt optimistisch“, so Weihbischof Haßlberger. Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) aus Mühldorf übergab dem Weihbischof einen Umschlag mit gesammelten Anliegen zur Jugendsynode,Mittwoch

20. Juni etwa 30 Interessierte zu „Grill den Weihbischof“ mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg gekommen. Tobias Hartmann und Annemarie Eckardt aus dem Stadt- und Regionalvorstand des BDKJ in der Region München e.V. stellten „heiße“ Fragen wie „Sind Ehrenamtliche oder Priester wichtiger?“ Weihbischof von Stolberg antwortet hier, wie auch bei den anderen Fragen ruhig, bedacht und fundiert, und sagte: „Ehrenamtliche und Priester sind nicht gleich, aber gleichwertig“. Ob Schwangerschaftsabbruch, Sexualkundeunterricht, Priesteramt der Frau, kirchlicher Wohnungsbau in München, mehr Demokratie in der Kirche – eine große Bandbreite an Themen interessierte. Zwischendurch lockerten persönliche Schilderungen, wie Weihbischof von Stolbergs erster Einsatz als Ministrant, die Gesprächsrunde auf.

Im Schüler- und Studentenzentrum in Rosenheim ging es den etwa 50 Teilnehmenden am Freitag 22. Juni darum, von Weihbischof Wolfgang Bischof etwas zu aktuellen Streitfragen, aber auch über ihn selbst zu erfahren. Das Publikum diskutierte ausgiebig mit und es wurde viel gemeinsam gelacht. Zu den jetzt ausprobierten neuen Leitungsformen für Gemeinden in der Erzdiözese wurde gefragt, ob die Kirche dadurch demokratischer würde. In der Dialogpraxis sei noch viel Luft nach oben, sagte Weihbischof Bischof dazu. Die Hausaufgabe, welche die Kirche noch hätte, wäre „die Beteiligung aller Getauften und Gefirmten an der Gesamtverantwortung der Kirche, nämlich von Gott und Jesus in dieser Welt zu sprechen“, fügte er an. „Jugend traut sich Fragen zu stellen, die sich andere nicht zu stellen trauen. Das tut Kirche gut – auch, wenn die Antworten der kirchlichen Vertreter nicht immer Begeisterung hervorrufen. Ihr bringt einen Drive in die Kirche, der notwendig ist!“

München, 5. Juni 2018 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising lädt Jugendliche und junge Erwachsene am 19. Juni in Freising, 20. Juni in München und am 22. Juni in Rosenheim zu Gesprächen mit den Weihbischöfen Bernhard Haßlberger, Rupert Graf zu Stolberg und Wolfgang Bischof ein. Unter dem Motto „Grill den Weihbischof“ werden sommerliche Grillabende stattfinden, bei denen genügend Zeit eingeplant ist, um ausführlich mit dem jeweiligen Weihbischof zu diskutieren. Die Gesprächsreihe ist ein Angebot des BDKJ München und Freising im Vorfeld der im Oktober in Rom stattfindenden Jugendsynode.

„Wir freuen uns darauf, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit wahrnehmen, um mit ihrem Weihbischof zu sprechen“, sagt BDKJ-Vorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz. In entspanntem Rahmen im Pfarrheim St. Georg (Freising), dem KorbiniansHaus (München-Haidhausen) und im Schüler- und Studentenzentrum (Rosenheim) – zu dem Essen vom Grill und Getränke, wie bei einem Grillabend üblich, dazugehören – darf kritisch nachgefragt werden. „Mitmachen und Kirche gestalten, darum geht es uns“, erklärt von Luttitz.

„Die aktive Jugend in unseren Regionen ist eine wahre Bereicherung für die Kirche. Ich freue mich darauf zu hören, was ihnen am Herzen liegt“, erklärt Weihbischof Bernhard Haßlberger im Vorfeld der Gesprächsreihe. „Kirche muss die Sicht von jungen Menschen im Blick haben. Mir ist es wichtig zu hören, was sie bewegt und was ihre Anliegen sind“, so Weihbischof Graf zu Stolberg. Weihbischof Wolfgang Bischof sagt: „Das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort ist mir ein besonderes Anliegen. Es ist eine erfrischende Aktion des BDKJ zur Jugendsynode.“

Der Sommerabend beginnt um 18.30 Uhr jeweils mit einer Vesper, danach gibt es Essen vom Grill und die Gesprächsrunden starten. Die Veranstaltungen werden voraussichtlich gegen 21.30 Uhr enden. 

München, 23. Mai 2018 – Genau in einem Jahr - ab dem 23. Mai 2019 - wird es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Erzdiözese München und Freising zum zweiten Mal heißen „Uns schickt der Himmel!“ In einer 72 Stunden dauernden Sozialaktion werden sie sich mit vielfältigen Projekten für ein gutes Miteinander, eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Die bundesweite 72-Stunden-Aktion des BDKJ findet im nächsten Jahr vom 23. bis 26. Mai statt.


„Mitmachen können dabei nicht nur katholische Jugendverbände. Auch Sportvereine, Feuerwehren, Chöre, Schulklassen und Jugendgruppen anderer Konfession können mit der 72-Stunden-Aktion die Welt ein bisschen besser machen“, informiert Sebastian Appolt, Leiter der Diözesanen Steuerungsgruppe und Diözesanvorsitzender des BDKJ München und Freising. In der Erzdiözese werden jetzt die lokalen Koordinierungskreise (KoKreise) gebildet, die für die Betreuung der Aktionsgruppen zuständig sind. Danach können sich ab Mitte Juli 2018 die interessierten Aktionsgruppen anmelden.

Diese haben für die Sozialaktion 2019 dann die Wahl zwischen folgenden Varianten für soziale, politische und ökologische Projekte: DO IT – die Do-it-yourself-Variante, dabei schlägt die Gruppe selbst ein Projekt vor oder GET IT – die Überraschungsvariante, dabei bekommt die Gruppe erst am 23. Mai 2019 mitgeteilt, welches Projekt sie umsetzt. Für diese beiden Varianten ist außerdem der Zusatz CONNECT IT möglich, wenn die 72-Stunden-Aktion in Kooperation mit einer anderen Gruppe oder Organisation durchgeführt wird. 

Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: bdkj.org/aktionen/72-stunden-aktion-2019 und auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising.

München, 5. März 2018 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising beschloss bei der Frühjahrs-Diözesanversammlung am 3. März 2018 für eine starke Wahlbeteiligung Jugendlicher an den parallel zur bayerischen Landtagswahl anstehenden Bezirkstagswahlen Aufklärungsarbeit zu leisten und dafür zu werben. Wie wichtig dem BDKJ der Internationale Freiwilligendienst im Rahmen der Ecuador-Partnerschaft der Erzdiözese ist, zeigte ein weiterer Beschluss, der fordert diesen Dienst finanziell und personell zu gewährleisten. Im Studienteil der Versammlung befassten sich die Delegierten intensiv mit dem Thema Generationengerechtigkeit.

„Jugendlichen ist es wichtig, dass die Politik ihre Interessen wahrnimmt. Jugend möchte – auch mit Blick auf anstehende Wahlen - gehört werden. Die Delegierten der Diözesanversammlung gaben jetzt den Auftrag verstärkt für die anstehenden wichtigen Wahlen zu werben und die Kontakte zu Gremien, wie dem Bezirkstag, zu intensivieren“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz.

Der Internationale Freiwilligendienst IFD ist für den BDKJ München und Freising ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Der BDKJ setzt sich für die Weiterführung und eine verbesserte personelle Ausstattung des internationalen Freiwilligendienstes in der Erzdiözese ein. „Die Umsetzung dieser Forderungen ist essentiell, um die Freiwilligenarbeit im Sinne der Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Ecuadorianischen Bischofskonferenz und der Erzdiözese München und Freising ausführen zu können“, heißt es dazu im Beschluss.

Ein Vortrag von Anna Braam (Vorsitzende Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) führte in das Thema Generationengerechtigkeit ein. In mehreren Workshops setzen sich die Delegierten aus den Kreis- und Mitgliedsverbänden des BDKJ München und Freising dann damit auseinander. Auch die im Mai 2019 stattfindende bundesweite Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ und der Ausblick auf die BDKJ-Gesprächsreihe zur Jugendsynode im Juni 2018 standen auf der Tagesordnung. Die nächste Diözesanversammlung des BDKJ findet am 20. und 21. Oktober 2018 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee statt.

München/Freising,  28. Februar 2018  – Wer möchte KORBI-Band 2018 werden? Für den Gottesdienst im Rahmen der Jugendkorbinianswallfahrt am 17. November 2018 im Freisinger Dom wird eine Band gesucht. Es sollte eine Band mit motivierten Mitgliedern sein, die als feste Gruppe zusammen spielen (keine Projektband) und schon Erfahrung mit Auftritten gesammelt haben. Voraussetzungen sind außerdem klare Einzelstimmen und eine ausgewogene, interessante Instrumentalbesetzung.

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen als KORBI-Band 2018 und sind schon gespannt wer sich alles meldet“, meint Barbara Anzengruber, Referentin für Großveranstaltungen des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising. „In den Vorjahren konnten die Bands mit ihrem musikalischen Können begeistern“, ergänzt Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ-Diözesanvorsitzende. Nicht umsonst heiße es auf der diesjährigen Werbepostkarte: Ihr wollt mit Eurer Musik und Eurem Sound Jugendliche von den Bänken reißen? Dann bewerbt euch als KORBI-Band 2018! Interessierte Bands können sich mit einer kurzen Vorstellung per Mail melden unter: infojugendkorbiniande

München, 27. Februar 2018 – Bei der Frühjahrs-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising am 3. März 2018 im Salesianum in München (St.-Wolfgangs-Platz 11, 81669 München) wird es um Generationengerechtigkeit gehen. Rund 60 Delegierte werden sich zu aktuellen Themen austauschen und über ein gerechtes Miteinander von Jung und Alt diskutieren.

Ein Impulsvortrag von Anna Braam (Vorsitzende Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) wird auf den Studienteil Generationengerechtigkeit einstimmen. In mehreren Workshops setzen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den Kreis- und Mitgliedsverbänden des BDKJ München und Freising dann mit der Thematik auseinander. „Jugendlichen ist es wichtig, dass die Politik ihre Interessen wahrnimmt. Jugend hat einen starken Sinn für Gerechtigkeit und möchte – auch mit Blick auf anstehende Wahlen - gehört werden. Wahlen bestimmen wohin es in Zukunft geht und deshalb ist uns Generationengerechtigkeit ein wichtiges Anliegen“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz dazu.

Auch die im Mai 2019 stattfindende bundesweite Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ und der Ausblick auf die BDKJ-Gesprächsreihe zur Jugendsynode 2018 stehen auf der Tagesordnung. „Die Jugendsynode im Oktober ist uns sehr wichtig. Bei uns bietet die Gesprächsreihe „Grill den Weihbischof“ an drei Terminen im Juni 2018 für alle teilnehmenden Jugendlichen die Chance direkt vor Ort in Rosenheim, München und Freising mit den örtlichen Weihbischöfen zu diskutieren und Anliegen vorzubringen“, erläutert BDKJ-Diözesanvorsitzende Monika Godfroy.

München 27. Februar 2018 – Der gegenwärtige FSJ-Jahrgang 2017/2018 – insgesamt 102 Freiwillige - ist jetzt seit sechs Monaten im Einsatz. Im ersten Halbjahr ging es für die Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising und des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising  absolvieren, nicht nur darum, sich an den Arbeitsalltag in ihren Einsatzstellen zu gewöhnen. Zusätzlich nahmen sie an Veranstaltungen, wie einem Seminar mit dem Schwerpunkt „Zukunft und Berufsorientierung“ teil. Für den nächsten FSJ-Jahrgang 2018/2019 mit Start zum 1. September 2018 können sich 15- bis 26jährige jetzt bereits bewerben.

„Fast zwei Drittel unserer FSJ-Freiwilligen entscheiden sich nach dem FSJ für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich“, erläutert Caritas Fachreferent Andreas Dölfel. Die 102 Jugendlichen im Freiwilligen Sozialen Jahr sind noch bis zum Sommer 2018 in ihren Einsatzstellen, zum Beispiel in 38 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung - so wie vier Freiwillige in der Heilpädagogischen Tagesstätte Ignaz-Perner in Trägerschaft des Caritas-Verbandes der Erzdiözese München und Freising e.V. Aber auch im Kirchlichen Jugendzentrum Haar oder im St. Ursula Gymnasium Schloss Hohenburg in Lenggries sind FSJ-Freiwillige tätig. Diesen Einsatz im Bereich der Jugendarbeit und an Schulen möchte man gerne weiter ausbauen.

Neue Bewerbungsrunde für FSJ 2018/2019 gestartet

Für ein FSJ 2018/2019 in Trägerschaft von BDKJ und Caritas können sich Bewerber im Alter zwischen 15 und 26 Jahren noch bis Mitte Juli 2018 unter www.fsj-münchen.de bewerben. 20 von 100 Stellen sind jetzt schon besetzt! Das BDKJ Fachreferat Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) freut sich auf viele Bewerbungen!

München, 17. Februar 2018 - Die gemeinsame Jugendaktion von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nimmt in diesem Jahr unter dem Motto „Basta! Wasser ist Menschenrecht“ den Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen in den Blick. In der katholischen Gemeinde St. Lantpert in München-Milbertshofen wurde die MISEREOR/BDKJ-Jugendaktion am heutigen Samstag eröffnet.

Der Nachmittag in St. Lantpert begann mit einem Workshop-Programm, bei dem sich die Teilnehmenden vielfältig mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Zusammen mit Pater Frederick D'Souza, Direktor Caritas Indien, feierten die Jugendliche gemeinsam Gottesdienst. Bei der anschließend Jugendparty spielte die Münchner Band „Impala Ray“.

Die Jugendaktion nimmt beispielhaft das Projekt JEEVAN der MISEREOR-Partnerorganisation Caritas Indien in den Blick. Im Dorf Barhanpur haben die Menschen - darunter auch viele junge Leute  - ihr Problem einer fehlenden Wasserversorgung selbst in die Hand genommen. „Bei der Jugendaktion erfahren junge Menschen, was sie gegen Ungerechtigkeiten konkret tun können und sie sehen, dass ihr Einsatz eine Menge bewegt“, erläutert der BDKJ-Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener bei der Eröffnung. „Das gilt für das diesjährige Beispielland der Jugendaktion Indien genauso wie für junge Menschen in Deutschland.“

Obwohl die Vereinten Nationen Wasser als Menschenrecht längst anerkannt haben, fehlt vielen Menschen immer noch der Zugang zu sauberem Wasser. Die bei der Jugendaktion engagierten Jugendlichen möchten auf diese Ungerechtigkeit hinweisen und auch ihre Gewohnheiten im Umgang mit Wasser überdenken. Die MISEREOR/BDKJ-Jugendaktion bereitet das Thema Wasser jugendgerecht auf. Unter www.jugendaktion.de sind verschiedene Materialien für den Einsatz in Schule und Jugendgruppe verfügbar.

 

Freising, 19. November 2017 - Jugendliche und junge Erwachsene pilgerten am Samstag, 18. November 2017, bei der 75. Jugendkorbinianswallfahrt singend und betend zum Freisinger Domberg. Neben 150 Wallfahrergruppen, die aus allen Teilen der Erzdiözese zu Fuß nach Freising pilgerten, waren 15 Wallfahrer sogar über Nacht von „Dom zu Dom“ 40 Kilometer von München nach Freising gegangen.

Die 75. Jugendwallfahrt der Erzdiözese München und Freising stand unter dem Motto „Zukunftsmensch“. Beim Festgottesdienst am Samstagabend forderte Erzbischof Reinhard Kardinal Marx die jungen Christen auf nach vorne zu schauen und die Zukunft mitzugestalten. „Mit welchem Herzen und welchem Blick wir auf die Zukunft schauen, darauf kommt es an. Christus kommt aus der Zukunft auf uns zu, nicht aus der Vergangenheit!“

Er lieh sich ein Smartphone von einem der Jugendlichen und verdeutlichte, dass die kühnsten Vorstellungen über den technischen Fortschritt inzwischen von der Realität überholt worden seien. „Science Fiction ist nicht nur Träumerei, diese Entwicklungen lassen Ängste entstehen - vor der Zukunft, vor Klimawandel und Globalisierung“. Christen sollten dagegen mit Hoffnung in die Zukunft gehen und dürften sich auch nicht ins Private zurückziehen. Marx rief die Jugendlichen dazu auf, aus ihrer Lebenszeit etwas zu machen, ihr Leben zu gestalten. Es gehe darum, die Chancen der Zukunft für alle Menschen nutzbar zu machen. „Wir wollen Zeugen der Hoffnung sein und damit auch anderen Zukunft und Hoffnung geben.“ 

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es erstmals mit Musik und einem Jugendkorbinian-Banner vorneweg in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Festival auf dem Festplatz in der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten, in denen es an diesem kalten Tag angenehm warm war, ein abwechslungsreiches Programm rund um das Motto „Zukunftsmensch“. Besonders gefragt waren Mitmach-Angebote von der Kletterscheibe über eine bunte Malaktion im Zukunftsmensch-Labyrinth der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) bis zum Silent-Kino. Zum Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt mit – wie es sich für ein Festival gehört - dröhnenden Bässen deutliche hörbare Showacts ein. Unter anderem begeisterten DJ Börnhead,  die Band JackFish, das Chilonyah Duo und die als Überraschung am späteren Abend stark aufspielende Band Impala Ray die Jugendlichen.

„Das neue Format der diesjährigen Jugendkorbinianswallfahrt ist gut angekommen und wir freuen uns, dass sich wieder viele Jugendliche aus allen Teilen des Erzbistums auf den Weg nach Freising gemacht haben. An einem Samstag, bei kaltem Novemberwetter zu Fuß nach Freising zu gehen und dort Gottesdienst zu feiern ist keine Selbstverständlichkeit. Junge Christen wollen damit ihrem Glauben Ausdruck geben und bei dieser traditionellen Jugendwallfahrt Gemeinschaft spüren“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Die 75. Jugendkorbinianswallfahrt endete um Mitternacht nach dem Nachtimpuls und die positive Resonanz vieler Besucher bestätigte, dass auch dieses Mal gilt: Nach Korbi ist vor Korbi, denn im November 2018 wird es das nächste Jugendkorbinian unter dem Motto: „Wofür es sich lohnt“ geben. 

München/Freising 9. November 2017 – Am Samstag 18. November 2017 heißt es zum 75. Mal „einmal im Jahr, ziehen wir auf den Berg“. Zur Jugendkorbinianswallfahrt 2017 werden mehrere Tausend Jugendliche nach Freising kommen. Den ganzen Samstag über gehören Wallfahrten nach Freising ebenso dazu, wie der Gottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (17 Uhr, Freisinger Dom). Der anschließende Zug durch Freising endet beim Festival zu Jugendkorbinian 2017 auf dem Freisinger Festplatz (19 bis 23:30 Uhr).

Dem Wallfahrtsweg ab dem S-Bahnhof Pulling bis zum Freisinger Domberg können Wallfahrer auch 2017 wieder mit Smartphone und GPS-Navigation folgen. Unterwegs lassen sich über eine Online-Karte an sechs Stationen Texte abrufen. Diese Wallfahrt 2.0 ist ab 14. November unter wallfahrt.jugendkorbinian.de verfügbar. Was, wann, wo am 18. November 2017 in den verschiedenen Festival-Zelten zum diesjährigen Motto „Zukunftsmensch“ und darüber hinaus genau stattfindet, lässt sich wieder über die mobile Webseite www.programm.jugendkorbinian.de auf dem Smartphone nachsehen.

Nach dem Nachtimpuls um 23:30 Uhr endet die diesjährige Jugendkorbinianswallfahrt. Für die Rückfahrt nach München setzt der MVV einen S-Bahn Sonderzug ein, der um 0:34 Uhr ab dem Freisinger Bahnhof nach München-Hauptbahnhof und bis München-Ostbahnhof fährt.

Kontakt

Dr. Stephanie von Luttitz

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2312
stephanie.von.luttitzbdkjorg

 

 

 

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 089. 48 092 - 2141
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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