Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2018 und 2019

München/Dachau, 10. Juli 2019 – Die 37. Internationale Jugendbegegnung Dachau (IJB) findet vom 27. Juli bis 9. August 2019 mit Jugendlichen aus aller Welt statt. Erstmals werden acht IJB-Workshops der Jugendbegegnung für die Öffentlichkeit geöffnet. Alle Interessierten sind zudem zum Internationalen Fest der Begegnung, dem interreligiöse Gebet der Hoffnung, in das Zeitzeugencafé und zum Podiumsgespräch „Die Nachfahren der Täter“ eingeladen.  

Wir freuen uns, dass wir die IJB Dachau in diesem Jahr weiter öffnen können und sind schon gespannt, wer an unseren Workshops teilnehmen wird“, erklärt Stefanie Steinbauer, organisatorische Leiterin der Internationalen Jugendbegegnung und Vertreterin der Trägerorganisation Kreisjugendring Dachau. Die in englischer Sprache stattfindenden, drei mehrtägigen und fünf eintägigen Workshops umfassen u.a. einen Georg Scherer Graffiti-Workshop, haben den Titel #HateIsNotAnOption und beschäftigen sich mit der „Rhetorik der Ausgrenzung“. Anmeldung für diese Workshops ist bis 29. Juli 2019 unter jugendbegegnung-dachau.de/ijb-dachau/oeffentliche-workshops möglich.

erinnern – begegnen – verstehen – Zukunft gestalten

Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“. Bei Exkursionen und in Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. „Ein aktueller politischer Bezug sind der zunehmende Rechtsextremismus und die Gewaltbereitschaft, die wir heute erleben. Wir positionieren uns gemeinsam dagegen“, unterstreicht Stephanie von Luttitz, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und damit Vertreterin einer der IJB-Trägerorganisationen, die Bedeutung der IJB Dachau.   

Auf dem Gelände des Max-Mannheimer-Hauses (Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) steht am 2. August um 19:30 Uhr eine Vorführung des Films „Line 41“ (linie41-film.net/en) plus anschließender Diskussion mit dem Hauptdarsteller Nathan Grossman statt. Ein abwechslungsreiches Programm, wird es beim Internationalen Fest der Begegnung am 3. August ab 17 Uhr geben. Von allen gemeinsam gestaltet wird das interreligiöse Gebet der Hoffnung am 4. August um 13.30 Uhr, das allen Glaubensrichtungen offensteht.  Am 4. August um 15.00 Uhr schließt sich das traditionelle „Zeitzeugencafé“ mit Zeitzeugen und Teilnehmenden in kleiner Runde bei Kaffee und Kuchen an. 

Zudem laden die Träger der IJB am Abend des 4. August ab 19.30 Uhr Interessierte zu einem Podiumsgespräch mit Katrin Himmler und Niklas Frank zum Thema „Die Nachfahren der Täter – Die Wirkung des Holocaust über Generationen“. Diese Veranstaltung des Fördervereins für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit Dachau e.V. moderiert Helmut Zeller, Redaktionsleiter der Süddeutschen Zeitung Dachau.

Hintergrund: Seit 1983 treffen sich junge Leute aus aller Welt zur Internationalen Jugendbegegnung (IJB) in Dachau. Träger der IJB sind: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung  und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der Kreisjugendring Dachau. Geplant, organisiert und durchgeführt wird die IJB von einem international zusammengesetzten, jungen, ehrenamtlichen Team.

Hinweis an die Redaktionen:

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Projektleitung gerne zur Verfügung: Mobil unter 0176/73 23 54 04 oder per Mail unter: steinbauerkjr-dachaude

München 4. Juli 2019 – Jung? Neugierig? Engagiert? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) vielleicht das Richtige! Zwölf Monate freiwilliger Dienst stärken das Selbstbewusstsein und lassen berufliche Entscheidungen reifen. Bei einem FSJ geht es darum, die Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken und ihnen erste intensive Arbeitserfahrung zu ermöglichen. Nachhören lässt sich dies ab sofort im aktuellen BDKJ #jugendraum podcast beim „FSJ-Talk“ mit zwei engagierten Freiwilligen (www.bdkj.org/aktuelles/jugendraum-bdkj-podcast).

Das FSJ ist für die Teilnehmenden der erste berufliche Schritt in den sozialen und karitativen Arbeitsmarkt. Rund 70 Prozent streben im Anschluss an ihr FSJ eine Qualifizierung als Erzieher/-in, Pfleger/-in oder Sozialarbeiter/-in an. Andere nutzen dieses Brückenjahr zwischen Schule und Ausbildung, um den Arbeitsalltag zu erproben. Kontaktfreude, Geduld und Selbstbewusstsein werden von vielen Freiwilligen nach ihrem einjährigen Dienst als neu hinzugewonnene Fähigkeiten bezeichnet.

Einsatz in katholischen Einrichtungen

Zwei Drittel der FSJ-Einsatzstellen im Erzbistum München und Freising sind Einrichtungen in katholischer Trägerschaft. Dazu gehören beispielsweise Kindertagesstätten, Jugendtreffs und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Zudem sind rund 30 Prozent der FSJ-Bewerber/-innen Ehrenamtliche aus den katholischen Jugendverbänden in der Erzdiözese. Vermittelt, begleitet und beraten werden die Freiwilligen von einer Trägergemeinschaft aus dem BDKJ München und Freising und dem Caritas Diözesanverband der Erzdiözese München und Freising e.V. 

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das FSJ-Jahr 2019/2020, das am 1. September dieses Jahres startet. Von den verfügbaren 100 Stellen, sind nur noch wenige Plätze frei. Wer sich also noch bewerben möchte, erfährt alles zum Bewerbungsverfahren unter fsj-münchen.de und bdkj.org/themen/freiwilligendienste

Katholisch, politisch, aktiv sind die Themen des vom BDKJ München und Freising produzierten #jugendraum podcast. Sie gehören laut katholisch.de zu den fünf besonders gelungenen Glaubens-Podcasts in Deutschland.

München, 28. Juni 2019 – Jugend, Glaube, Religion – Glaubens-Räume – Was glaubst du? – „Jugendkirche oder leer?“ - die aktuelle Ausgabe von #jugendraum, das Magazin für kirchliche Jugendarbeit in der Erzdiözese München und Freising, beschäftigt sich mit dem Glauben Jugendlicher, bringt O-Töne zum Glauben und zeigt Glaubensporträts. Daneben kommt, passend zur Jahreszeit, Sommerliches mit einer Sommer-Sammel-Seite und einer sommerlichen Andacht - beides steht zum Download zur Verfügung - nicht zu kurz.

 Auf 28 Seiten zeigt #jugendraum Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die kirchliche Jugendarbeit in der Erzdiözese München und Freising. Dazu zählt der Aufmacher „Glaubens-Räume“ von Angelika Gabriel ebenso wie ein Interview mit Dr. Dominik Meiering unter der Überschrift „Aufbruch statt Abbruch“ sowie Fachartikel aus der Praxis der Jugendarbeit. Selbstverständlich sind #SIEBENSACHEN und #wegweiser wieder enthalten.

Die neue Ausgabe von #jugendraum – herausgegeben vom Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising – ist ab sofort erhältlich. #jugendraum berichtet zweimal pro Jahr über Aktionen und Entwicklungen in der kirchlichen Jugendarbeit, diskutiert jugendrelevante Themen und liefert fachliche Beiträge zur Jugendpastoral. Unter www.magazin-jugendraum.de lässt sich das Magazin kostenfrei bestellen und steht zum Download zur Verfügung. Die #jugendraum Redaktion ist unter redaktion@magazin-jugendraum.de erreichbar.

München, 26. Mai 2019 – Um 17.07 Uhr ist die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) heute  zu Ende gegangen. Rund 5.200 Teilnehmende und viele Unterstützer vor Ort sorgten dafür, dass 164 soziale, politische und ökologische Projekte unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ umgesetzt werden konnten.

„Junge Menschen im Erzbistum München und Freising sind engagiert und aktiv, das zeigten sie an den Aktionstagen unserer Sozialaktion deutlich“, freut sich Sebastian Appolt, BDKJ Diözesanvorsitzender. „In den drei Tagen wurde unglaublich viel gewerkelt, organisiert und sich um andere gekümmert, um die Welt ein bisschen besser zu machen“.

Viele Aktionen der jungen Engagierten spiegelten aktuelle politische Themen wider. So entstanden zahlreiche Bienenhotels und Wildblumenwiesen, aber auch Handy-Recycling, Müllsammeln im Wald und am See, Aktionen in Seniorenheimen und Kindergärten gehörten dazu. Das wohl südlichste Projekt der deutschlandweiten Aktion fand im Erzbistum München und Freising im Berchtesgadener Land statt. 

München,

23. Mai 2019 – Ja, essen, trinken, schlafen und zwischendurch ausruhen ist

erlaubt! Das mussten die Verantwortlichen Kindern und Jugendlichen versichern,

die fragten, ob sie wirklich 72 Stunden lang durcharbeiten müssten oder wie das

bei der 72-Stunden-Aktion gedacht sei. Wer sich ab heute um 17:07 Uhr bis zum

Sonntagabend um 17:07 Uhr unter dem Motto 

„Uns schickt der Himmel“ an der bundesweit größten Sozialaktion junger

Menschen beteiligt, zeigt über diese Tage verteilt 72 Stunden lang sein Engagement,

um anderen etwas Gutes zu tun. Im Erzbistum München und Freising sind über

5.200 Aktive in 164 Aktionsgruppen dabei!

 

 

 

„Wir

freuen uns sehr, dass so viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mitmachen

und sich mit ihren Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und

eine lebenswerte Zukunft einsetzen“, freut sich Sebastian Appolt,

Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

München und Freising.

 

 

 

Besonders

schön sei, dass neben katholischen Pfarrjugenden, Ministrantengruppen, Firmlingen

und Teilnehmenden aus katholischen Jugendverbänden wie DPSG-Pfadfindern und

Pfadfinderinnen, PSG-Pfadfinderrinnen, Kolpingjugend, CAJ Christliche Arbeiter

Jugend und vielen Gruppen der Katholischen Landjugendbewegung KLJB auch die

evangelische Jugend, Schulen, THW Jugend, DLRG Jugend, Naturschutz-Jugend,

Freiwillige Feuerwehr Jugend, ein Sportverein sowie offene Jugendeinrichtungen

mitmachen.

In wenigen Tagen startet die bundesweit größte Sozialaktion Jugendlicher



München, 16. Mai 2019 – Am Donnerstag, 23. Mai 2019 exakt um 17:07 Uhr startet die 72-Stunden-Aktion bundesweit und damit auch in der Erzdiözese München und Freising. Besonders gespannt erwarten 27 der insgesamt 164 Aktionsgruppen den Beginn, denn sie haben sich für ein so genanntes GET IT-Projekt entschieden. Sie erfahren erst direkt zum Start der Sozialaktion, welche überraschende Aufgabe sie unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ in 72 Stunden bewältigen sollen. Aber auch alle anderen Aktionsgruppen in den 21 Koordinierungskreisen des Erzbistums werden dann gemeinsam loslegen.

Über 5.200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich zusammen mit Unterstützern aus ihren Orten und Stadtvierteln bei vielfältigen Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft ein. „Der Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising wird den Countdown und Start am 23. Mai in München-Nymphenburg bei einer Aktion zur Verschönerung eines Kindergartens mitmachen“, berichtet Sebastian Appolt, BDKJ-Diözesanvor-sitzender. „Wir freuen uns schon darauf mit Pinsel und Spaten aktiv zu werden.

Überall in der Erzdiözese wird anderen Gutes getan – die südlichste Aktionsgruppe ist die Kolpingjugend Berchtesgaden & Friends, am Tiefsten kommen wird voraussichtlich die Jugend-DLRG-Aktionsgruppe am Tegernsee, die Müll aus dem Tegernsee tauchen wird und bei zwei Schulprojekten in Kirchheim bei München sind die meisten Aktionsgruppen-Teilnehmenden zu erwarten, denn an zwei Grundschulen sind alle 350 bzw. 210 Schülerinnen und Schüler dabei.

Hinweis für Redaktionen: Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: muf.72stunden.de, auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising, Twitter @bdkj_muf und Instagram #72muf

München, 8. Mai 2019 – Mehr Aktionsgruppen und mehr aktiv beteiligte Jugendliche als bei der letzten Sozialaktion werden sich an der vom 23. bis 26. Mai 2019 stattfindenden 72-Stunden-Aktion im Erzbistum München und Freising beteiligen. Angemeldet waren Ende April insgesamt 164 Aktionsgruppen mit über 5.200 aktiv Teilnehmenden. „Dazu kommen noch viele Unterstützer der geplanten Projekte vor Ort, ein großartiges Engagement um anderen Gutes zu tun“, freut sich Sebastian Appolt, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising. 

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ werden sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit vielfältigen Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft einsetzen. „Schon jetzt zeichnen sich zwei Schwerpunkte im Bereich Nachhaltigkeit bei den angemeldeten Projekten ab“, berichtet Appolt. „Es werden viele Bienenhotels gebaut und Wildblumenwiesen angelegt und Müllsammel-Aktionen sind ebenfalls mehrfach angemeldet“. Hier zeige sich, wie stark Kinder und Jugendliche nicht nur darin seien Umweltschutz einzufordern, sondern auch selbst aktiv zu gestalten.

Dazu kommen viele weitere Projekte, die von Aktionen in Kindergärten, Flüchtlingsunterkünften und Seniorenheimen über Tauchgänge im Tegernsee, die Renovierung des Märchenwegs in Wallgau, das Anlegen eines Bibelgartens in Kolbermoor, „Backen für Nachtdienstler“ in München-Harlaching, Friedhofsgestaltung in Freising bis zur Betreuung von Menschen mit Behinderung in Waging am See reichen. (CH)

Hinweis für Redaktionen: Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: muf.72stunden.de, auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising, Twitter @bdkj_muf und Instagram #72muf

 

BDKJ München und Freising fordert Berücksichtigung der kommenden Generation  
München, 9. April 2019 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising beobachtet die derzeitige Diskussion um das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren auf Kommunalebene aufmerksam. Wie der BDKJ Bayern so begrüßt der BDKJ Diözesanverband München und Freising diese Debatte, stellt aber auch fest, dass der oft verwendete Zusammenhang zwischen Wahlalter und Geschäftsfähigkeit nicht nachvollziehbar ist. Der Wert eines Menschen für die Demokratie darf nicht an seiner Geschäftsfähigkeit gemessen werden. 

„Wir unterstützten den BDKJ Bayern in der Aussage, dass gerade die Schwächsten ein Wahlrecht haben müssen“, betont BDKJ Diözesanvorsitzender Sebastian Appolt. „Es geht um die Teilhabe an unserer Demokratie und die Frage, ob und wie man junge Menschen ernst nimmt. Sie müssen an den Themen, die sie unmittelbar betreffen, beteiligt werden. Es darf nicht sein, dass nur für und über junge Menschen entschieden wird und nicht mit ihnen.“ Mit einer Senkung des Wahlalters würde im politischen Betrieb bei Fragen nach Sinn und Nachhaltigkeit automatisch die kommende Generation berücksichtigt, ergänzt Appolt.

Einhergehen müsse mit einem aktiven Wahlrecht auf Kommunalebene ab 16 Jahren eine gleichzeitige Verstärkung der politischen Bildung in Schulen. „Natürlich findet diese auch in der katholischen Jugend(verbands)arbeit statt“, so Appolt, „an erster Stelle seien dabei jedoch die Schulen gefragt.“

München, 11. März 2019 – Die rund 60 Delegierten des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising diskutierten im Rahmen ihrer Frühjahrs-Diözesanversammlung am 9. März 2019 mit Verantwortlichen aus dem Erzbischöflichen Ordinariat (EOM) über anstehende Veränderungen im Erzbistum. Im Studienteil der Versammlung befassten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dann intensiv mit dem Thema geschlechtersensible Sprache. Einen Beschluss fasste die Diözesanversammlung für eine Pilgerreise ins Hl. Land zur Fastenzeit des kommenden Jahres.

Aufbruch statt Abbruch, war die Aussprache mit Verantwortlichen des EOM überschrieben. Dr. Peter Beer, Generalvikar des Erzbistums, meinte in seinem Statement, dass es in den Jugendverbänden bereits seit langem eine Diskussionskultur gebe, die in anstehenden Veränderungsprozessen ein Vorbild sein könne. „Es geht darum, offene Orte der Begegnung zu schaffen und“ – so beschrieb Dr. Beer seine Vision – „gemeinsam zu lernen neugierige, wandlungsfähige, hoffnungsfrohe, solidarische Menschen zu sein“.

Wandlung sei auch ein gutes Stichwort für die Personalplanung, ergänzte Msgr. Klaus-Peter Franzl, zuständig für das Personalressort des EOM. Arbeiten wolle man zum Beispiel daran, interprofessionelle Teams zu schaffen. „Ich nehme das Angebot des BDKJ mit, dass Erfahrungen aus der Jugendarbeit in den Veränderungsprozess einfließen“, so Msgr. Franzl. Msgr. Thomas Schlichting, Ressortleiter Seelsorge und kirchliches Leben, betonte, es gelte sich allen Menschen des Sozialraums zuzuwenden und dienstleistungsorientiert zu arbeiten, denn „Seelsorge ist Dienst an den Menschen“. Ihm sei mit Blick auf anstehende Veränderungen wichtig zu sagen: „Manches wird neu, vieles stirbt, aber alles lebt weiter“.

Im Studienteil der Frühjahrs-Diözesanversammlung gab Prof. Anna Noweck von der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) Impulse zu geschlechtersensibler Sprache und Geschlechtergerechtigkeit. Anschießend vertieften die Delegierten diese in Workshops mit Katharina Dötsch (Gleichstellungsbeauftragte EOM), Isabell Prothmann (KjG München und Freising) sowie Prof. Anna Noweck. „Der BDKJ Diözesanverband verwendet in seiner Kommunikation unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung geschlechtersensibler Sprache, um damit Menschen in allen Facetten ihres Lebens gerecht zu werden“, fasste Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ Diözesanvorsitzende, die sich anschließende Diskussion zusammen.

Auf Anregung der Arbeitsgruppe Spiri beschloss der BDKJ in der Fastenzeit 2020 eine Pilgerreise ins Hl. Land anzubieten. Die nächste Diözesanversammlung des BDKJ findet am 19. und 20. Oktober 2019 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee statt.

München, 26. Februar 2019 –  Der Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising Diözesanjugendpfarrer Richard Greul (41) wurde heute von Domdekan Lorenz Wolf in sein neues Amt als Domvikar am Münchner Liebfrauendom eingeführt. Greul ist seit 2017 Präses des BDKJ und Leiter des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising.

„Wir gratulieren Richard Greul herzlich zu seinem neuen Amt“, freut sich seine BDKJ-Vorstandskollegin Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ Diözesanvorsitzende. Für Sebastian Appolt, der sich neben Richard Greul, Stephanie von Luttitz und Monika Godfroy im BDKJ Diözesanvorstand für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Erzdiözese einsetzt, steht fest: „Die Ernennung stellt für uns auch eine Form der Wertschätzung dar.“

Domvikare nehmen liturgische Verpflichtungen in der Domkirche sowie Aufgaben in der Diözesanverwaltung wahr. In München gibt es sechs Domvikare, sie unterstützen das Domkapitel, zu dem in München zehn Domkapitulare, der Dompropst und der Domdekan zählen und das auch als Beratungsgremium des Erzbischofs wirkt. (CH)

München, 22. Februar 2019 – Die Frühjahrs-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising am 9. März 2019 auf Burg Schwaneck im Isartal (Burgweg 4, 82049 Pullach) ist mit dem Titel „Jugendarbeit neu gedacht“ überschrieben. Der Schwung aus der Jugendsynode im Vorjahr soll von den rund 50 stimmberechtigten BDKJ-Delegierten dafür genutzt werden, um mit Persönlichkeiten des Erzbistums ins Gespräch zu kommen. Im Studienteil am Nachmittag steht das Thema „Geschlechtergerechtigkeit – geschlechtersensible Sprache“ auf dem Programm.  

„Die Kirche steht vor riesigen Herausforderungen und sich abzeichnenden Veränderungsprozessen. Wir wollen in unserem Erzbistum Jugendarbeit zukunftsfähig denken und gestalten“, erläutert Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ-Diözesanvorsitzende. Zu einer Aussprache im Rahmen von "Jugendarbeit neu gedacht" und zur Personalstrategie 2030 des Erzbistum München und Freising wurden Generalvikar Dr. Peter Beer sowie Msgr. Klaus Peter Franzl und Msgr. Thomas Schlichting, beide Ressortleiter im Erzbischöflichen Ordinariat, eingeladen. 

Im Studienteil der Frühjahrs-Versammlung wird Prof. Dr. Anna Noweck, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte am Campus München, einen Impulsvortrag zu Geschlechtergerechtigkeit - geschlechtersensible Sprache mit dem Titel: sie, es, er? – wir? halten. In Workshops setzen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den Kreis- und Mitgliedsverbänden des BDKJ München und Freising dann mit der Thematik auseinander.

Die vom 23. bis 26. Mai 2019 anstehende bundesweite Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ und ein Aufruf zur Europawahl stehen zudem auf der Tagesordnung. 

München, 13. Februar 2019 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BKDJ) München und Freising setzt sich proaktiv mit anstehenden Veränderungsprozessen, wie der Personalstrategie 2030 des Erzbistums München und Freising, auseinander. Am 15. Februar 2019 lädt der Dachverband der katholischen Jugendverbände in der Erzdiözese alle Mitglieder und Interessierten wird zur Auftaktveranstaltung „Jugendarbeit – neu gedacht!“ ein.

Ab 18 Uhr wird im KorbiniansHaus der kirchlichen Jugendarbeit in der Preysingstraße 93 in München-Haidhausen zum Thema referiert und diskutiert. Für das Impulsreferat: „Aufbruch statt Abbruch - Glaube neu denken“ konnte der ehemalige Generalvikar und Stadtjugendpfarrer Domkapitular Dr. Dominik Meiering aus Köln gewonnen werden. Danach ist Diskussion in Kleingruppen zu Thesen gelingender Jugendarbeit vorgesehen, bis um 20:15 Uhr eine „Fishbowl-Diskussion“ startet. Dabei werden Dr. Dominik Meiering, die Diözesanvorsitzenden Dr. Stephanie von Luttitz und Sebastian Appolt sowie Jugendliche aus den BDKJ Kreis- und Mitgliedsverbänden ihre Standpunkte zur Zukunft der Jugend(verbands)arbeit erläutern und dem Publikum Rede und Antwort stehen.

München, 16. Januar 2019 – Vom 23. bis 26. Mai 2019 ist es soweit – die bundesweit größte Sozialaktion junger Menschen startet auch in der Erzdiözese München und Freising. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich mit vielfältigen Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Die Anmeldung für die  Aktionsgruppen ist angelaufen und noch bis Ende Februar unter www.72stunden.de möglich. Zwei neue Challenges – „#72h Gutes tun – Gutes bekommen“ und die „KoKreis Challenge“ spornen Aktionsgruppen und Koordinierungskreise zusätzlich an.

„Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden. Auch Aktionsgruppen aus Sportvereinen, Feuerwehren, Chöre, Schulklassen und Jugendgruppen anderer Konfession können mit der 72-Stunden-Aktion die Welt ein bisschen besser machen“, informiert Sebastian Appolt,  Diözesanvorsitzender des BDKJ München und Freising. Derzeit sind die 19 lokalen Koordinierungskreise (KoKreise) in der Erzdiözese dabei möglichst viele Aktionsgruppen für eine Beteiligung zu begeistern.  

Die Jugendlichen können für ihre Aktionsgruppe entscheiden, welche Variante sie für ihr in 72 Stunden zu bewältigendes soziales, politisches oder ökologisches Projekt wählen möchten: DO IT – die Do-it-yourself-Variante, dabei schlägt die Gruppe selbst ein Projekt vor oder GET IT – die Überraschungsvariante, dabei bekommt die Gruppe erst beim Start am 23. Mai 2019 um 17:07 Uhr mitgeteilt, welches Projekt sie umsetzt.

Hinweis für Redaktionen: Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: muf.72stunden.de, auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising, Twitter @bdkj_muf und Instagram #72muf

 

München, 27. November 2018 – Zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember passt die jetzt verfügbare neue Ausgabe des Magazins #jugendraum. Fördern Sie das Ehrenamt? fragte die Redaktion bayerische Politiker und Politikerinnen, „Freiräume für Start-ups“ überschreibt Prof. Dr. Hans Tremmel, Diözesanratsvorsitzender in der Erzdiözese, seinen Beitrag und „Unser Ehrenamt leben“ steht über der Betrachtung von BDKJ Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. Was ist Ehrenamtsmanagement?, ein Ehrenamt Segen sowie eine Ehrenamtsurkunde sind wie #siebensachen und #gadgets weitere Inhalte dieses Magazins.

Die Heftmitte ist diesmal ein interaktives Plakat zur 2019 anstehenden bundesweiten 72-Stunden-Aktion. So funktioniert es: herausnehmen, ausfüllen, sich damit fotografieren und posten!! Die Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ findet vom 23. bis 26. Mai 2019 statt.

„Neben dem #jugendraum magazin gibt es bereits seit Oktober 2018 den #jugendraum podcasts. Dabei greifen wir die Stimmen, Meinungen und Standpunkte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu wichtigen Themen in der Kirche auf“, erläutert Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ-Diözesanvorsitzende. Die gemeinsam mit dem Münchner Kirchenradio produzierten Beiträge informieren zudem regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen und Aktionen. Neu wird ab Dezember 2018 eine eigene #jugendraum news Jugendseite des BDKJ München und Freising in der Print-Ausgabe der Münchner Kirchenzeitung sein. Einmal pro Monat wird sich der BDKJ München und Freising hier mit eigenen Artikeln katholisch, politisch, aktiv zeigen.

München/Freising 13. November 2018 – Am Samstag 17. November 2018 heißt es zum 76. Mal „einmal im Jahr, ziehen wir auf den Berg“. Zur Jugendkorbinianswallfahrt 2018 werden mehrere Tausend Jugendliche nach Freising kommen. Den ganzen Samstag über gehören Wallfahrten nach Freising ebenso dazu, wie der Gottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (16 Uhr, Freisinger Dom). Der anschließende Zug durch Freising endet beim Festival zu Jugendkorbinian 2018 auf dem Freisinger Festplatz (18 bis 22:30 Uhr).

Dem Wallfahrtsweg ab dem S-Bahnhof Pulling bis zum Freisinger Domberg können Wallfahrer/-innen auch 2018 wieder mit Smartphone und GPS-Navigation folgen. Unterwegs lassen sich über eine Online-Karte an fünf Stationen Texte abrufen. Diese Wallfahrt 2.0 ist ab sofort unter wallfahrt.jugendkorbinian.de verfügbar.

Was, wann, wo am 17. November 2018 in den verschiedenen Festival-Zelten zum diesjährigen Motto „Wofür es sich lohnt“ und darüber hinaus genau stattfindet, lässt sich wieder über die mobile Webseite programm.jugendkorbinian.de auf dem Smartphone nachsehen. Nach dem Nachtimpuls von 22:30 bis 23 Uhr endet die diesjährige Jugendkorbinianswallfahrt. (CH)

HINWEISE für die Redaktionen: Presseunterlagen, Informationsmaterial und Kaffee gibt es für Medienvertreter/-innen am Pressetisch in der „Genuss-Area“ auf dem Festivalgelände.
Öffentlichkeitsreferentin Claudia Hoffmann erreichen Sie am 17. November 2018 ab 12 bis 24 Uhr mobil unter 0151/54 60 91 62.
Abdruckfähiges Bildmaterial stellen wir am Sonntag 18.11. zur Verfügung unter www.eja-muenchen.de/newsroom.html und unter www.bdkj.org/presse/pressebilder.

Kontakt

Dr. Stephanie von Luttitz

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2312
stephanie.von.luttitzbdkjorg

 

 

 

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 089. 48 092 - 2141
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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