Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2022

München, 5. Mai 2022 – Am 23. Juli 2022 feiert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising sein 75-jähriges Jubiläum. 75 Jahre, in denen der Dach- und Spitzenverband der katholischen Jugend seinem Motto entsprechend katholisch-politisch-aktiv unterwegs war und ist. Um die Zeit bis zum Jubiläumstag im Juli zu verkürzen und gleichzeitig auf die vergangenen Jahrzehnte zurückzuschauen, beginnt ab 9. Mai die Aktion „75 Tage – 75 Köpfe“.

„Wir freuen uns sehr, dass Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbistums München und Freising mit seinem Statement den Anfang macht. Es folgt eine wirklich bunte Mischung täglicher Postings, von jungen und älteren Gratulant*innen, von derzeit Aktiven und Ehemaligen des BDKJ sowie Freund*innen des BDKJ“, informiert Jana Wulf, BDKJ Diözesanvorsitzende.

Im Zeitraum von 9. Mai bis 23. Juli wird täglich ein Statement mit Foto von derzeitigen und ehemaligen BDKJ-ler*innen und Freund*innen des BDKJ zur Frage: Warum ist es gut, dass es den BDKJ seit 75 Jahren gibt? gepostet. Unter @bdkj_muf auf Instagram und zusätzlich unter www.bdkj.org werden die Statements der Aktion „75 Tage – 75 Köpfe“ zu sehen sein. (CH)

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. Seit 1947 setzt er sich diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 102.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbänden und der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

 

 

verantwortlich: Jana Wulf, BDKJ-Diözesanvorsitzende

München, 23. März 2022 – Die Frühjahrs-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising am 26. März 2022 kann wieder in Präsenz stattfinden. Die Delegierten aus den Kreis- und Jugendverbänden des BDKJ treffen sich diesmal in der Katholischen Landvolkshochschule KLVHS Petersberg bei Dachau. Neben Verbandsregularien wird man sich mit der von 18. bis 21. April 2024 stattfindenden bundesweiten 72-Stunden-Aktion befassen.

„Für eine Beteiligung an der größten Sozialaktion Jugendlicher in Deutschland gilt es jetzt die Weichen zu stellen. Bei der letzten 72-Stunden-Aktion im Jahr 2019 waren in der Erzdiözese München und Freising insgesamt 164 Aktionsgruppen mit rund 5.200 Teilnehmenden dabei“, erläutert Alexander Klug, BDKJ-Diözesanvorsitzender. 

Bei den Wahlen am Samstagnachmittag sind die Ämter einer ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden und des*r hauptamtlichen BDKJ-Diözesanvorsitzenden zu besetzen sowie Delegierte für die Vollversammlung des Diözesanrates am 14./15. Oktober 2022 und 18. März 2023 zu finden.(CH)

München 27. Januar 2022 – Für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising sind der Betroffenenbeirat und die unabhängige Aufarbeitungskommission jetzt wichtige Taktgeber für die anstehenden Veränderungen im Erzbistum. Der Dach- und Spitzenverband der katholischen Jugend fordert Erzbischof Reinhard Kardinal Marx auf eingehend zu prüfen Offizial Dr. Lorenz Wolf seiner Ämter zu entbinden. Als Erzbischof muss Kardinal Marx seiner Verantwortung nachkommen, entschlossen vorgehen und die Aufarbeitung konsequent vorantreiben.

„Jetzt heißt es im Sinne und für die Betroffenen sexuellen Missbrauchs zu handeln! Wir fordern daher alle Verantwortlichen auf, sich ihrer nicht delegierbaren persönlichen und institutionellen Verantwortung zu stellen“, sagt Jana Wulf, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising. „Es muss wirklich eine effektive Wahrnehmung der Belange Betroffener geben. Betroffenen-Gremien muss eine maßgebliche Rolle bei allen wichtigen Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Intervention und Aufklärung zukommen“, so Wulf.

Das unmenschliche System, indem der Schutz der Institution Kirche absoluten Vorrang hat, muss endgültig aufhören. Maßnahmen wie ständige Versetzungen, angeordnete Aufenthalte in Klöstern und Verbote in der Kinder- und Jugendarbeit tätig zu sein unterstützen ein System, das die Täter in den Fokus nimmt und die Betroffenen erneut verletzt. Es darf nicht länger mit zweierlei Maß gemessen werden, an Priester müssen mindestens dieselben Maßstäbe für Strafverfolgung und Disziplinarmaßnahmen angelegt werden.

Höchste Verantwortliche haben offensichtlich einen starken Nachholbedarf für ihre Haltung zum Thema sexualisierte Gewalt. Hier braucht es regelmäßige Schulungen, Sensibilisierungen, Austauschrunden undviele direkte Gespräche mit Betroffenen, mit einer einmaligen Auseinandersetzung, meist in Form einer (Online-)Schulung, darf es nicht getan sein.

Wir fordern eine umgehende Reform der patriarchalen, undemokratischen und intransparenten kirchlichen Machtstrukturen. An Veränderungen im Erzbistum wird die katholische Jugend mit ihren Jugendverbänden und Expert*innen weiterhin synodal mitarbeiten und wir werden genau hinsehen, welche konkreten Ergebnisse in einem Jahr vorliegen.

verantwortlich: Jana Wulf, Diözesanvorsitzende

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. Seit 1947 setzt er sich diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 102.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbänden und der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

München 22. Januar 2022 – Das am 20. Januar 2022 veröffentlichte Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising von der Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl (WSW) zeigt im Detail den Umfang der Pflichtverletzungen in den Jahren 1945 bis 2019. Es war höchste Zeit, dass darin explizit persönlich Verantwortliche der höchsten Leitungsebene sowie systemische und strukturelle Fehler im Umgang der katholischen Kirche mit sexualisierter Gewalt benannt wurden.

Im Mittelpunkt müssen die Betroffenen sexualisierter Gewalt stehen. Ihr Leid gilt es anzuerkennen. Wir fordern einen Paradigmenwechsel, hin zum Schutz der Menschen und der Aufarbeitung für die Betroffenen, weg vom Schutz der Institution Kirche. Nun ist die Zeit der Gutachten vorbei, es ist Zeit Verantwortung zu übernehmen. Wir fordern die Verantwortlichen in der Erzdiözese München und Freising auf weitreichende Konsequenzen zu ziehen. Heutige und frühere Verantwortliche müssen neben der institutionellen, auch ihre persönliche Schuld eingestehen und sich für ihr Fehlverhalten aufrichtig entschuldigen.

„Die detaillierte juristische Bewertung durch das jetzt vorliegende Gutachten ist das eine, Schuldeingeständnis und Übernahme von persönlicher Verantwortung sowie ein unabdingbarer Systemwechsel das andere“, betont Jana Wulf, Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising.

Generell müssen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen die systemischen und strukturellen Probleme der Institution Kirche, wie unkontrollierte Machtausübung und unzulängliche Partizipation geändert werden. „Dieser Systemwandel kann in der katholischen Kirche nur gelingen, wenn er ganz oben beginnt“, so Jana Wulf.

verantwortlich: Jana Wulf, Diözesanvorsitzende

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. Seit 1947 setzt er sich diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 102.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbändenund der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

München/Freising, 14. November 2021 – AUFMACHEN hieß es am 13. November 2021 bei der 79. Jugendkorbinianswallfahrt des Erzbistum München und Freising. „Sich aufmachen, das geschieht dauernd, aber seid euch gewiss, Gott geht immer mit euch“, versicherte Weihbischof Bernhard Haßlberger den Jugendlichen beim Gottesdienst, der im Live-Stream aus Freising übertragen wurde. Pandemie-bedingt schlossen sich daran dezentrale KORBI DAHOAM Festivals überall in der Erzdiözese an. Zudem waren Jugendbands online aus der Jugendkirche München zu hören. Am 12. November 2022 findet das 80. Jugendkorbinian mit dem Motto „treibsbunt“ statt.

„So wie Gott Abraham auf den Weg schickte, so haben auch wir den Auftrag Segen zu sein für die Welt“, so Weihbischof Haßlberger. Mit Blick auf die Bewahrung der Schöpfung, die gerade für Jugendliche ein zentrales Thema dieser Zeit sei, sagte er, „wir alle haben den Auftrag dafür zu sorgen, dass die Welt ein Lebenshaus für alle Geschöpfe ist“. Fragt euch, forderte er die Jugendlichen auf: Wo trage ich dazu bei, dass das so ist? „Habt Mut und Zuversicht, wir können aufbrechen und darauf vertrauen, dass Gott uns hält und trägt und wir auch immer wieder umkehren können, wenn wir ‚auf dem Holzweg‘ sind.“

„Wir freuen uns, dass es trotz erneut widriger äußerer Umstände, gelungen ist, Jugendkorbinian zusammen mit Jugendlichen zu feiern“, freut sich Diözesanjugendpfarrer und BDKJ Präses Domvikar Richard Greul. „Die Entscheidung zu dezentralen kleineren KORBI DAHOAM Veranstaltungen, erwies sich als richtig. Wir hoffen sehr, dass unser Jubiläum 80 Jahre Jugendkorbinianswallfahrt am 12. November 2022 wieder mit vielen Jugendlichen im Dom und auf dem Festplatz in Freising stattfinden kann."

München/Freising, 4.11.2021 – Für die Wallfahrten zum 79. Jugendkorbinian am

13. November 2021 gibt es ab sofort unter www.wallfahrt.jugendkorbinian.de aktuelle Informationen. Enthalten sind fünf Stationen für eine

Wallfahrt vor Ort. Wo in der Erzdiözese eine der dezentralen Wallfahrten und

die KORBI DAHOAM-Festivals stattfinden, lässt sich der neuen Übersichtskarte

unter www.jugendkorbinian.de/korbi-dahoam entnehmen.

 



 

„Wir freuen uns auf viele Gruppen die sich

AUFMACHEN und bei sich vor Ort eine Jugendkorbinianswallfahrt organisieren“,

erklärt Projektleiter Lukas Lambertz. Die jetzt verfügbaren Vorschläge für die

fünf Wallfahrtsstationen mit den Bezeichnungen „AUF_MACHEN“, „Gratuliere!“,

„Augen auf!“, „Türöffner“ und „Harte Nuss?“ lassen sich unkompliziert umsetzen.

Per Link sind Audio-Files und Videos zu jeder Station abrufbar. Dazu kommen

Liedvorschläge und weitere zum Motto AUFMACHEN passende Anregungen.

 

Nach wie vor zentral in Freising wird der

traditionelle Festgottesdienst zu Jugendkorbinian am 13. November um 16 Uhr im

Freisinger Dom mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx gefeiert. Mitgestaltet

wird der Gottesdienst diesmal von der Kolpingjugend München und Freising, es

spielt die Band Tea Cup. Da die Teilnehmendenzahl beschränkt ist, wird der

Festgottesdienst zu allen KORBI DAHOAM-Standorten im Live-Stream übertragen.

München/Freising, 7.10. 2021 – Insgesamt 34-mal wird es am 13. November 2021 KORBI

DAHOAM überall in der Erzdiözese München und Freising geben. Dafür angemeldete Pfarreien und Jugendgruppen bekommen Ende Oktober ihre gewünschte KORBI DAHOAM Box

geliefert mit u.a. Impulsen für lokale Wallfahrten und kompletten Festival-Paketen. Der

Festgottesdienst zur 79. Jugendkorbinianswallfahrt mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

wird, wie im Vorjahr, per Live-Stream aus dem Freisinger Dom übertragen.

„Mit KORBI DAHOAM ermöglichen wir den Jugendlichen mehr Begegnungen und Live-KorbiFeeling als mit der ausschließlich digitalen Variante des Vorjahres“, erklärt Projektleiter

Lukas Lambertz. Zudem lasse sich das KORBI DAHOAM-Konzept den jeweils geltenden Regeln für Schutz- und Hygienebestimmungen sehr gut anpassen.

Der traditionelle Festgottesdienst zu Jugendkorbinian wird am 13. November um 16 Uhr im

Freisinger Dom mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx gefeiert und diesmal von der Kolpingjugend München und Freising mitgestaltet. Es spielt die Band Tea Cup. Da die Teilnehmendenzahl beschränkt ist, wird der Festgottesdienst im Live-Stream übertragen.

KORBI DAHOAM umfasst Wallfahrt und Festival. Hier gilt das Prinzip: Vor Ort sorgt man für

die Räume und die Rahmenbedingungen, die Ideen, Materialien, Anleitungen, Banner und

Beschilderung kommen fix und fertig vom Jugendkorbinian-Team des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising. Die gelieferten Korbi-Boxen enthalten zum Beispiel alle

Materialien für den Aufbau einer Aktiv-Area mit bis zu zehn verschiedenen Bastel- und

Spielangeboten. Zusätzlich wird es einen Live-Stream mit Kunst und Kultur als Übertragung

aus der Jugendkirche München sowie einen Live-Audio-Stream mit Musik geben.

„Das Jugendkorbinian-Team freut sich auf diese neue Herausforderung und vor allem auf

die 79. Jugendkorbinianswallfahrt zu Ehren des Hl. Korbinian“, so Projektleiter Lukas Lambertz. Mehr zum Gesamtprogramm ab Ende Oktober unter www.jugendkorbinian.de

München 31. August 2021 – Am 1. September beginnen 100 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 26 Jahren ihr Freiwilliges Soziales Jahr 2021/2022 in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising. Sie werden – unter den anhaltenden besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie - in Einsatzstellen wie Kindertagesstätten, Schulen, Jugendbildungszentren, Behinderteneinrichtungen, Senior*innenheimen und Krankenhäusern tätig sein.

„Wir freuen uns über einen neuen FSJ-Jahrgang. Erneut starten Anfang September 100 junge Erwachsene, um sich ein Jahr lang für andere Menschen einzusetzen. Auch für diese neuen FSJ-Freiwilligen werden wieder Hygienekonzepte und Corona-Schutzmaßnahmen wichtig sein. Schön, dass sich auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten so viele junge Menschen für ein FSJ entschieden haben“, so Andrea Reichert, Referentin des FSJ-Fachreferats im BDKJ München und Freising.

„Die 100 FSJ-Freiwilligen des Jahrgangs 2021/2022 werden, um sich als Gruppe besser kennenzulernen, nach den ersten Wochen in ihren Einsatzstellen bereits Ende September das erste Mal zu gemeinsamen Bildungsseminaren zusammenkommen – voraussichtlich in Präsenz, aber aufgeteilt in viele Kleingruppen unter Berücksichtigung des vorliegenden Hygienekonzepts“, erläutert Reichert. Im Rahmen des Freiwilligenjahres führt das FSJ-Fachreferat insgesamt fünf FSJ-Bildungsseminare durch.

fsj-münchen.de

München 29. Juli 2021 – Mit einer Abschlusswoche im Rahmen ihrer FSJ-Bildungsseminare verabschiedeten sich jetzt 100 FSJ-Freiwillige nach einem durch die Corona-Pandemie ganz besonderen Jahr voneinander. Sie haben in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen ihr freiwilliges Jahr absolviert.

„Für die meisten Freiwilligen geht jetzt trotz Corona-Einschränkungen nun ein wichtiger Abschnitt zwischen Schule und Arbeitsleben zu Ende, in dem sie soziale Berufsfelder im Arbeitsalltag erleben und selbst Orientierung suchen konnten“, erläutert Andrea Reichert Referentin im Fachreferat FSJ des BDKJ München und Freising. „Es war für die Freiwilligen ein äußerst wertvolles Jahr, in dem sie sich und ihre Stärken besser kennenlernten und nun selbstbewusst und gereift den nächsten Schritt in ihrem Leben gehen“, ergänzt Reichert.

Ob Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen mit Senior*innen oder behinderten Menschen und in Krankenhäusern, die jungen Freiwilligen erlebten aus nächster Nähe die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Sie kümmerten sich oft auch um davon besonders stark betroffene Menschen, wie Senior*innen und Kranke.

Der Großteil der FSJ-Einsatzstellen liegt im Bereich Kindertageseinrichtungen. 67 FSJ-Freiwillige waren in Krippen, Kindergärten und Horten sowie heilpädagogischen Tagesstätten beschäftigt. Dazu kamen 20 Einsatzstellen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, für Senior*innen und in Kliniken sowie weitere u.a. in der Verbandsarbeit und in Schulen.

Bereits Anfang September 2021 startet der nächste FSJ-Jahrgang mit voraussichtlich erneut 100 Jugendlichen im Freiwilligendienst für Kinder, Jugendliche, Behinderte und Kranke. 

München/Freising, 29. Juli 2021 – Jugendkorbinian, die traditionelle Jugendwallfahrt des Erzbistums München und Freising, findet in diesem Jahr am 13. November unter dem Motto „AUFMACHEN“ mit einem neuen, dezentralen Konzept statt. Diesmal wird es – mit Rücksicht auf die nicht vorhersehbare Corona-Lage im Herbst - neben dem Festgottesdienst, der wie im Vorjahr im Internet übertragen wird, überall in der Erzdiözese KORBI DAHOAM geben. Das sind viele lokale Jugendkorbinian-Veranstaltungen, mit - an die jeweils möglichen Gruppengrößen angepassten - Wallfahrten und örtlichen Jugendkorbinian-Festivals.

“Wir freuen uns, wenn diesmal überall im Erzbistum München und Freising am 13. November Jugendkorbinian gefeiert wird und am gemeinsamen digitalen Festgottesdienst viele junge Menschen im Netz teilnehmen“, erklärt Diözesanjugendpfarrer Domvikar Richard Greul.

„Die Anmeldung für KORBI DAHOAM läuft noch bis 5. Oktober 2021. Inzwischen haben sich bereits rund 20 Gruppen aus Jugendverbänden und Pfarreien angemeldet“, informiert Projektleiter Lukas Lambertz. Unterstützt werde die Planung für KORBI DAHOAM durch das Team der Jugendkorbinianswallfahrt mit Werbe- und Aktionsmaterialien, die im Herbst an die angemeldeten Gruppen verschickt werden, ergänzt Lambertz.

Dazu kommen, wie im Vorjahr, digitale Angebote, wie Musik zum Feiern und Tanzen aus der Event-Area, die sich vor Ort nutzen lassen. Über das Gesamtprogramm, Einzelheiten zum Festgottesdienst und KORBI DAHOAM wird im Frühherbst unter www.jugendkorbinian.de informiert.

München 22. Juli 2021 – Ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und für eine gerechte Kirche setzt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am kommenden Sonntag mit der Aktion #lovesinosin. Initiiert durch den Arbeitskreis Kirche und Homosexualität des BDKJ werden einen Tag lag überall im Erzbistum lokal durch die BDKJ-Kreis- und Mitgliedsverbände, von Jugendgruppen oder von extra für diesen Tag gebildeten Gruppen individuell organisierte #loveisnosin-Aktionen durchgeführt. Abends um 19 Uhr schließt die Aktion mit einem digitalen Gottesdienst.

„Der BDKJ spricht sich für die Anerkennung, Wertschätzung und auch Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften aus. Mit der #loveisnosin Aktion tragen wir dieses Anliegen am 25. Juli in die gesamte Erzdiözese“, erläutert Jana Wulf, BDKJ Diözesanvorsitzende. „Wir sind schon gespannt, wie die von uns an die lokalen Gruppen verschickten Aktionspakete mit u.a. Straßenmalkreide in Regenbogenfarben, Bilderrahmen und Regenbogenmasken genutzt werden“. Den abschließenden Gottesdienst hält Diözesanjugendpfarrer und BDKJ Präses Richard Greul.

www.bdkj.org

 München 14. Juli 2021 – Für Jugendliche, die sich nach der Schule erst einmal orientieren und sich sozial engagieren möchten, ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) vielleicht das Richtige! Zwölf Monate freiwilliger Dienst stärken das Selbstbewusstsein und lassen berufliche Entscheidungen reifen. Bei einem FSJ geht es darum, die Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken und ihnen erste intensive Arbeitserfahrung zu ermöglichen.

Das FSJ ist für die Teilnehmenden oft der erste berufliche Schritt in den sozialen und karitativen Arbeitsmarkt. In diesem Jahr streben fast 70 Prozent im Anschluss an ihr FSJ eine Qualifizierung als Erzieher/-in, Pfleger/-in, Sozialarbeiter/-in oder Arzt/Ärztin an. Andere nutzen dieses Brückenjahr zwischen Schule und Ausbildung, um den Arbeitsalltag zu erproben. Kontaktfreude, Geduld und Selbstbewusstsein werden von vielen Freiwilligen nach ihrem einjährigen Dienst als neu hinzugewonnene Fähigkeiten bezeichnet.

Einsatz in katholischen Einrichtungen

Knapp die Hälfte der FSJ-Einsatzstellen im Erzbistum München und Freising sind Einrichtungen in katholischer Trägerschaft. Dazu gehören beispielsweise Kindertagesstätten, Jugendtreffs und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Zudem sind rund 20 Prozent der FSJ-Bewerber/-innen Ehrenamtliche aus den katholischen Jugendverbänden in der Erzdiözese. Vermittelt, begleitet und beraten werden die Freiwilligen von einer Trägergemeinschaft aus dem BDKJ München und Freising und dem Caritas Diözesanverband der Erzdiözese München und Freising e.V. 

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das FSJ-Jahr 2021/2022, das am 1. September dieses Jahres startet. Von den verfügbaren 100 Stellen, sind nur noch wenige Plätze frei. Wer sich also noch bewerben möchte, erfährt alles zum Bewerbungsverfahren unter fsj-münchen.de 

 

München 1. Juli 2021 – Für den 25. Juli 2021 ruft der Arbeitskreis Kirche und Homosexualität des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising zur diözesanweiten Aktion #loveisnosin auf. Überall im Erzbistum werden tagsüber lokal durch die BDKJ-Kreis- und Mitgliedsverbände, von Jugendgruppen oder von extra für diesen Tag gebildeten Gruppen individuell vor Ort organisierte #loveisnosin-Aktionen stattfinden. Abends um 19 Uhr wird die Aktion mit einem digitalen Gottesdienst aus der Jugendkirche München abgeschlossen. 

„Mit unserem Regenbogen-Banner am KorbiniansHaus der Kirchlichen Jugendarbeit in München-Haidhausen zeigen wir, dass sich der BDKJ für die Anerkennung, Wertschätzung und auch Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausspricht“, informiert BDKJ Diözesanvorsitzende Jana Wulf. „Mit der Aktion #loveisnosin des Arbeitskreises Kirche und Homosexualität im BDKJ tragen wir dieses Anliegen am 25. Juli in die gesamte Erzdiözese, denn überall werden Jugendliche aktiv sein“. Ziel sei es jede Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu überwinden und ein Zeichen für eine gerechte Kirche zu setzen.

Den abschließenden Gottesdienst, der im Live-Stream digital übertragen wird, hält Diözesanjugendpfarrer und BDKJ Präses Richard Greul in der Jugendkirche München, Preysingstraße 85, 81667 München. Bis zum 15. Juli 2021 können sich Jugendgruppen noch unterwww.bdkj.org/aktionen/ak-kuh-veranstaltungen anmelden und dabei zusätzlich ein Aktionspaket mit u.a. Straßenmalkreide in Regenbogenfarben, Fotorahmen und Regenbogenmasken anfordern.

München 4. Juni 2021 – Der von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx angebotene Verzicht auf das Amt des Erzbischof von München und Freising stößt beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising auf Respekt für diese ganz persönliche Entscheidung. Die im Gesuch genannte Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten, die Einschätzung der gegenwärtigen Situation der Kirche und die Benennung systemischer Schwachstellen weisen auf Problematiken, welche der BDKJ als Dachverband der Jugendverbände in der Erzdiözese seit längerem deutlich anmahnt und aufzeigt.

Für den BDKJ München und Freising steht es außer Frage, dass die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche ungeachtet des Zeichens, das Kardinal Marx mit seinem Rücktrittsgesuch gesetzt hat, mit großem Nachdruck sowohl mit Blick auf individuelles als auch institutionelles Versagen weiter intensiviert wird. Dies sei trotz der von Kardinal Marx unterstützten bisher erreichten Schritte zur Aufarbeitung im Erzbistum so zu sehen.

Der BDKJ München und Freising erlebt Kardinal Marx als einen der Jugend zugewandten Bischof und unterstützt seine Ansicht, dass der „tote Punkt, an dem die Kirche heute stehe“ zu einem Wendepunkt für die Erneuerung der Kirche werden müsse. So müsse der Synodale Weg weitergehen und Kirche mit ihrer frohen Botschaft für die heutige Zeit einladend werden. Die Zukunft ist jung – in Kirche und Gesellschaft! - dafür steht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising.

Verantwortlich: Jana Wulf, BDKJ-Diözesanvorsitzende

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. Seit 1947 setzt er sich diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 102.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbänden und der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

Kontakt

Jana Wulf

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2313
mobil 0151. 26 88 5913
jana.wulfbdkjorg

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 0151 - 54 60 91 62
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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