Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2018

München/Freising 13. November 2018 – Am Samstag 17. November 2018 heißt es zum 76. Mal „einmal im Jahr, ziehen wir auf den Berg“. Zur Jugendkorbinianswallfahrt 2018 werden mehrere Tausend Jugendliche nach Freising kommen. Den ganzen Samstag über gehören Wallfahrten nach Freising ebenso dazu, wie der Gottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (16 Uhr, Freisinger Dom). Der anschließende Zug durch Freising endet beim Festival zu Jugendkorbinian 2018 auf dem Freisinger Festplatz (18 bis 22:30 Uhr).

Dem Wallfahrtsweg ab dem S-Bahnhof Pulling bis zum Freisinger Domberg können Wallfahrer/-innen auch 2018 wieder mit Smartphone und GPS-Navigation folgen. Unterwegs lassen sich über eine Online-Karte an fünf Stationen Texte abrufen. Diese Wallfahrt 2.0 ist ab sofort unter wallfahrt.jugendkorbinian.de verfügbar.

Was, wann, wo am 17. November 2018 in den verschiedenen Festival-Zelten zum diesjährigen Motto „Wofür es sich lohnt“ und darüber hinaus genau stattfindet, lässt sich wieder über die mobile Webseite programm.jugendkorbinian.de auf dem Smartphone nachsehen. Nach dem Nachtimpuls von 22:30 bis 23 Uhr endet die diesjährige Jugendkorbinianswallfahrt. (CH)

HINWEISE für die Redaktionen: Presseunterlagen, Informationsmaterial und Kaffee gibt es für Medienvertreter/-innen am Pressetisch in der „Genuss-Area“ auf dem Festivalgelände.
Öffentlichkeitsreferentin Claudia Hoffmann erreichen Sie am 17. November 2018 ab 12 bis 24 Uhr mobil unter 0151/54 60 91 62.
Abdruckfähiges Bildmaterial stellen wir am Sonntag 18.11. zur Verfügung unter www.eja-muenchen.de/newsroom.html und unter www.bdkj.org/presse/pressebilder.

München/Freising, 7. November 2018 – Am 17. November 2018 werden Jugendliche und junge Erwachsene tagsüber singend und betend zum Hl. Korbinian nach Freising  wallfahren. Um 16 Uhr feiert Erzbischof Reinhard Kardinal Marx dann mit mehreren Tausend jungen Menschen einen Gottesdienst im Freisinger Dom. Danach werden die Jugendlichen durch die Stadt Freising bis zum Festplatz ziehen. Dort erwartet sie in Zelten und auf Freiflächen das Jugendkorbinian-Festival mit vielen spannenden, unterhaltsamen, anregenden und spirituellen Angeboten und Aktivitäten.

Die „Motto-Area“ des Festivals wird von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) München und Freising mit fünf Jurten zum diesjährigen Motto „Wofür es sich lohnt“ gestaltet. Einfach überraschen lassen! In der Nähe des Haupteingangs ist ein rundes Zelt die „Kult-Area“ des Festivals. Hier lässt sich auf der Bühne unterhaltsame Kleinkunst mit Schwarzlicht- und Impro-Theater erleben.

Die „Spiri-Area“ wird Angebote rund um Inspiration und Glaube zeigen und für die „Kino-Area“ hat die Katholische Junge Gemeinde (KjG) München und Freising Filme zu Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgesucht.  Wie im Vorjahr ist es ein Silent-Kino, also mit Kopfhörer für die Kinobesucher.

Gebastelt, gespielt und vieles ausprobiert werden kann bei den verschiedenen Workshops im großen Zelt der „Aktiv-Area“ u.a. beim 72-Sekunden-Glücksrad des BDKJ München und Freising oder in dem vor dem Aktiv-Zelt angebotenen Escape Room. Die „Abenteuer-Area“ der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB)  lädt zu Aktivitäten  im Freigelände ein. In der „Genuss-Area“ – gestaltet und betreut von der Christlichen Arbeiterjugend CAJ München und Freising und der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) München und Freising – und an den Food-Trucks  wird man kulinarisch verwöhnt.

Im größten Festivalzelt, der „Event-Area“ (Kapazität über 1.000 Besucher) wird das Jugendkorbinian-Festival gerockt! Neben DJ Boernhead bringen  Musiker  der Mundwerk Crew aus dem Chiemgau und die Rosenheimer Band Jackfish die Jugendlichen zum Tanzen und Feiern. Freut euch auf mega Musik und (alkoholfreie) Cocktails an der Bar der Kolpingjugend!  

Wie bei Jugendkorbinian – einer der größten Jugendwallfahrten Süddeutschlands – üblich, gehört ein Nachtimpuls (22.30 bis 23 Uhr) zum Programm. Damit endet die 76. Jugendkorbinianswallfahrt der Erzdiözese München und Freising.  Zur Vorbereitung auf die Großveranstaltung am 17. November gibt es Informationen und Downloads unter: www.jugendkorbinian.de und facebook.com/jugendkorbinian

München/Josefstal, 21. Oktober 2018 – Der im vergangenen Jahr neu gegründete, deutschlandweit erste diözesane Ministrantenverband ist als siebter Jugendverband Mitglied des BDKJ München und Freising. Im Rahmen der Herbst-Diözesanversammlung wurde der Verband nach ausführlicher Diskussion einstimmig aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr jetzt Teil der verbandlichen Jugendarbeit in unserer Erzdiözese zu sein“, sagte eine strahlende Veronika Burgmayr, Vorstandsmitglied des Ministrantenverband (MV) München & Freising nach der Aufnahme. „Ministranten eine eigene Stimme in der kirchlichen Jugendarbeit zu geben, ist uns eine Herausforderung und ein Anspruch zugleich. Wir stellen uns dieser Aufgabe und freuen uns darauf diese kreativ, jugendlich und aus dem Glauben heraus zu gestalten“.

„Einen eigenen Verband für Ministrierende gibt es seit rund einem Jahr. Sie leben eine eigene Form der Spiritualität, deshalb vertreten sie sich selbst in ihrem Verband“, erläutert Markus Lentner, geistliche Verbandsleitung des Ministrantenverbands München & Freising. Für den BDKJ begrüßte Sebastian Appolt den neuen Mitgliedsverband und erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass sich die Ministrantinnen und Ministranten verbandlich organisieren und den BDKJ dadurch aktiv mitgestalten. Das zeigt auch, dass die Jugendverbandsarbeit in unserem Erzbistum wächst.“

Weitere Beschlüsse der Herbst-Diözesanversammlung betrafen unter anderem die Personalstrategie 2030 und das Jahresprogramm für 2018/2019. Die BDKJ Frühjahrs-Diözesanversammlung 2019 findet am 9. März 2019 statt.

München/Josefstal, 20. Oktober 2018 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising hat Dr. Stephanie von Luttitz als Diözesanvorsitzende wiedergewählt. Sie wurde bei der Herbst-Diözesanversammlung am Samstag 20. Oktober 2018 von den Delegierten mit 40 von 42 Stimmen als Vorsitzende bestätigt.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir die Delegierten erneut entgegenbringen. Ich werde mich in den nächsten drei Jahren weiterhin dafür einsetzen, dass die Bedürfnisse, Sorgen und Ideen junger Menschen in der Kirche gehört werden. Sie müssen Kirche mitgestalten, damit diese eine Zukunft hat“, so Dr. Stephanie von Luttitz anlässlich ihrer Wahl.

Dem BDKJ-Diözesanvorstand gehören weiterhin Diözesanjugendpfarrer Richard Greul, Monika Godfroy und Sebastian Appolt an. „Wir gratulieren Stephanie von Luttitz herzlich zu dieser Wahl und wünschen ihre für die zweite Amtszeit Gottes Segen“, erklärt Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

München, 16. Oktober 2018 – Zur Herbst-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising werden am 20. und 21. Oktober 2018, rund 80 Delegierte in das Jugendhaus Josefstal kommen. Während in Rom die Jugendsynode in ihre letzte Beratungswoche geht, wird am Schliersee zu den vielfältigen Herausforderungen, denen sich die Kirche stellen muss, um menschenfreundlich und jugendgerecht zu sein bzw. zu werden diskutiert.

„Als BDKJ bringen wir hier seit Jahren unsere Ideen und Umsetzungsansätze ein“, erläutert BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz. Deshalb werde man im Rahmen der Diözesanversammlung auch auf den Jugendverband selbst und seine Strukturen blicken und überlegen, ob und wie diese für den Bau an einer jungen Kirche noch optimiert werden können.

Im Rahmen der diözesanen Herbstversammlung beraten die Delegierten am Samstag und Sonntagvormittag inhaltliche Anträge und fassen dazu Beschlüsse. Dazu zählt der Aufnahmeantrag des diözesanen Ministrantenverbands München & Freising. Zudem stehen die Wahl einer hauptamtlichen BDKJ-Diözesanvorsitzenden sowie eines ehrenamtlichen und einer ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden an.


München/Freising, 27. September 2018 – Mehrere Tausend katholische Jugendliche wallfahren am 17. November 2018 bei der 76. Jugendkorbinianswallfahrt unter dem Motto „Wofür es sich lohnt“ zum Domberg nach Freising. Nach Freising unterwegs sind Wallfahrergruppen aus der gesamten Erzdiözese den ganzen Samstag über, bis um 16 Uhr der Festgottesdienst im Freisinger Dom mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx beginnt. 

„Unser diesjähriges Motto „Wofür es sich lohnt“ ist vielfältig und fordert zum Nachdenken auf. Zu überlegen - wofür lohnt es sich zu lieben, die Gesellschaft mitzugestalten, Christ zu sein und bei Jugendkorbinian gemeinsam unterwegs zu sein, darauf kommt es uns an“, erklärt Fabian Urner, der neue Referent für Großveranstaltungen des Erzbischöflichen Jugendamts. „Die Vorbereitungen laufen und wir dürfen sehr gespannt sein, was im November insgesamt und insbesondere in der Motto-Area dazu geboten wird“, ergänzt Sebastian Appolt, Diözesanvorsitzender des BDKJ München und Freising.

Nach dem Gottesdienst geht es in einem Zug durch die Stadt bis zum Freisinger Festplatz, auf dem ab 18 Uhr zum zweiten Mal das Jugendkorbinian-Festival stattfindet. Es gibt wieder verschiedene Zelte mit u.a. der Aktiv-Area, der Spiri-Area für Angebote rund um Inspiration und Glaube sowie der Event-Area. Gegen 23 Uhr endet die 76. Jugendkorbinianswallfahrt. Zur Vorbereitung auf Jugendkorbinian am 17. November stehen ab Oktober Informationen und Downloads unter: jugendkorbinian.de und facebook.com/jugendkorbinian zur Verfügung.

München 28. August 2018 – Am 1. September beginnen 90 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren ihr freiwilliges soziales Jahr 2018/2019 in Trägerschaft des Bundes der Deutschen KatholischenJugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising. Sie werden in Einsatzstellen wie Kindergärten, Schulen, Jugendbildungszentren, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern tätig sein. Unter den FSJ-Freiwilligen sind erneut mehrere aus dem Ausland, die nach einem Au-pair-Jahr in Deutschland ein FSJ anschließen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern oder sich beruflich neu zu orientieren.

„Wir freuen uns über einen neuen FSJ-Jahrgang. Erneut starten engagierte junge Leute in ein Jahr, in dem sie freiwillig Dienst für Menschen tun, die Unterstützung brauchen. Damit gestalten sie unsere Gesellschaft aktiv mit“, so Felix Trautmann, Bildungsreferent des FSJ-Fachreferats im BDKJ München und Freising.

Die 90 FSJ-Freiwilligen des „neuen“ Jahrgangs 2018/2019 werden nach dem Start in ihren Einsatzstellen am 18. September 2018 um 16.30 Uhr erstmals einen gemeinsamen FSJ-Anfangs-Gottesdienst in der Jugendkirche München feiern, zu dem FSJler/innen aus dem vorherigen Jahrgang für die musikalische Gestaltung sorgen. Ende September treffen sie sich dann zu ihrem ersten von fünf Bildungsseminaren, die verbindlich zum FSJ gehören. 

München/Dachau, 24. Juli 2018 – Die 36. Internationale Jugendbegegnung Dachau (IJB) findet vom 28. Juli bis 10. August 2018 mit rund 95 Teilnehmenden aus 20 Ländern statt. Erstmals bekamen zwei Interessenten von den Philippinen das neu geschaffene Max-Mannheimer-Stipendium, um teilnehmen zu können. Neu ist außerdem, dass es am 2. August um 20 Uhr eine Vorführung des Films „Line 41“ mit anschließender Diskussion geben wird. 2018 wird zudem das 20-jährige Bestehen des Jugendgästehauses Dachau (heute Max-Mannheimer-Haus) gefeiert.

„Unter den rund 95 Teilnehmenden sind in diesem Jahr mehr Jugendliche aus Serbien und Armenien als im Vorjahr. Zudem kommen einige Teilnehmende aus weit entfernten Ländern wie Südkorea, Mexiko und den Philippinen“, informiert Monika Godfroy, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und Vertreterin einer der IJB-Trägerorganisationen. Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“.

Bei Exkursionen und in mehrtägigen Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. „Ein aktueller politischer Bezug wird 2018 der Antisemitismus sein. Aber auch die Verfolgung von sexuellen Minderheiten und der Widerstand während des Dritten Reichs werden thematisiert“, ergänzt Godfroy. All dies geschehe unter der Fragestellung, wie von uns im 21. Jahrhundert ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in diversen Gesellschaften gestaltet werden könne.

Das 20-jährige Bestehen des Jugendgästehauses Dachau (heute Max-Mannheimer-Haus) wird am 4. August ab 15.30 Uhr mit einem großen Fest der Begegnung gefeiert, zu dem mehrere Kooperationspartner (u.a. Freiraum Dachau und der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V.) beitragen. Neben Präsentationen der IJB-Teilnehmenden wird es Auftritte der Big Band Dachau und Ami Warning geben sowie künstlerische, informative und kulinarische Stände. Für die kleinen Gäste ist Kinderschminken und für die größeren eine Streetart-Malaktion vorgesehen.

Weitere öffentliche Veranstaltungen der IJB sind das Gebet der Begegnung (5. August, 13.30 Uhr) und das Zeitzeugencafé (5. August, ab 15 Uhr), bei dem es die Möglichkeit gibt, mit Überlebenden der NS-Gräuel und Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Alle diese Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im Max-Mannheimer-Haus Dachau (Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) statt.

Hintergrund: Seit 1983 treffen sich junge Leute aus aller Welt zur Internationalen Jugendbegegnung (IJB) in Dachau. Träger der IJB sind: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung  und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der Kreisjugendring Dachau. Geplant, organisiert und durchgeführt wird die IJB von einem international zusammengesetzten, jungen, ehrenamtlichen Team. 

München, 28. Juni 2018 – Jugendliche in Freising, München und Rosenheim nutzten die Chance die Weihbischöfe der Erzdiözese München und Freising bei der Gesprächsreihe „Grill den Weihbischof“ intensiv zu befragen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising hatte sie im Vorfeld der im Oktober in Rom stattfindenden Jugendsynode eingeladen persönlich nachzufragen und ihre Standpunkte zu verdeutlichen. „Wir freuen uns, dass bei allen drei sommerlichen Grillabenden viele interessierte Jugendliche dabei waren, unglaublich viele Fragekarten ausgefüllt wurden und der direkte Kontakt zu den Weihbischöfen so stark gesucht wurde“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz.

Dabei wurden an allen drei Abenden aktuelle kirchenpolitische Fragen, wie die Kommunion in konfessionsverschiedenen Ehen oder die "Ehe für alle" ebenso gestellt, wie solche zum Priesteramt für Frauen, dem Zölibat, der Ökumene und dem Verhältnis der katholischen Jugendverbände zur Amtskirche. Persönliche Fragen zum Bischofsamt, der eigenen Firmung oder Kommunion, ob der Bischof selbst Ministrant gewesen sei, wie er am besten entspanne etc. lockerten die drei Gesprächsrunden auf.

Der gesamte Vorstand des BDKJ München und Freising Monika Godfroy, Sebastian Appolt, Dr. Stephanie von Luttitz und Präses Richard Greul - der jeweilige BDKJ-Kreisvorstand und weitere Ehrenamtliche sorgten jeweils für den passenden Rahmen. Gestartet wurde mit einer Vesper in der Kirche, gefolgt vom gemeinsamen Grillen und einer abschließenden Diskussionsrunde.

Eineinhalb Stunden lang stellte sich Weihbischof Bernhard Haßlberger am Dienstag 19. Juni in Freising den Fragen von rund 40 Jugendlichen und erklärte ihnen zu ihren Fragen mehrfach, dass er keine Patentrezepte habe und es oft keine einfachen Antworten gebe. Ihm sei klar, dass die Kirche bei vielen Themen tatsächlich wie ein großer, schwerfälliger Öltanker wirke, „dort dauern Richtungswechsel einfach länger, bleibt optimistisch“, so Weihbischof Haßlberger. Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) aus Mühldorf übergab dem Weihbischof einen Umschlag mit gesammelten Anliegen zur Jugendsynode,Mittwoch

20. Juni etwa 30 Interessierte zu „Grill den Weihbischof“ mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg gekommen. Tobias Hartmann und Annemarie Eckardt aus dem Stadt- und Regionalvorstand des BDKJ in der Region München e.V. stellten „heiße“ Fragen wie „Sind Ehrenamtliche oder Priester wichtiger?“ Weihbischof von Stolberg antwortet hier, wie auch bei den anderen Fragen ruhig, bedacht und fundiert, und sagte: „Ehrenamtliche und Priester sind nicht gleich, aber gleichwertig“. Ob Schwangerschaftsabbruch, Sexualkundeunterricht, Priesteramt der Frau, kirchlicher Wohnungsbau in München, mehr Demokratie in der Kirche – eine große Bandbreite an Themen interessierte. Zwischendurch lockerten persönliche Schilderungen, wie Weihbischof von Stolbergs erster Einsatz als Ministrant, die Gesprächsrunde auf.

Im Schüler- und Studentenzentrum in Rosenheim ging es den etwa 50 Teilnehmenden am Freitag 22. Juni darum, von Weihbischof Wolfgang Bischof etwas zu aktuellen Streitfragen, aber auch über ihn selbst zu erfahren. Das Publikum diskutierte ausgiebig mit und es wurde viel gemeinsam gelacht. Zu den jetzt ausprobierten neuen Leitungsformen für Gemeinden in der Erzdiözese wurde gefragt, ob die Kirche dadurch demokratischer würde. In der Dialogpraxis sei noch viel Luft nach oben, sagte Weihbischof Bischof dazu. Die Hausaufgabe, welche die Kirche noch hätte, wäre „die Beteiligung aller Getauften und Gefirmten an der Gesamtverantwortung der Kirche, nämlich von Gott und Jesus in dieser Welt zu sprechen“, fügte er an. „Jugend traut sich Fragen zu stellen, die sich andere nicht zu stellen trauen. Das tut Kirche gut – auch, wenn die Antworten der kirchlichen Vertreter nicht immer Begeisterung hervorrufen. Ihr bringt einen Drive in die Kirche, der notwendig ist!“

München, 5. Juni 2018 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising lädt Jugendliche und junge Erwachsene am 19. Juni in Freising, 20. Juni in München und am 22. Juni in Rosenheim zu Gesprächen mit den Weihbischöfen Bernhard Haßlberger, Rupert Graf zu Stolberg und Wolfgang Bischof ein. Unter dem Motto „Grill den Weihbischof“ werden sommerliche Grillabende stattfinden, bei denen genügend Zeit eingeplant ist, um ausführlich mit dem jeweiligen Weihbischof zu diskutieren. Die Gesprächsreihe ist ein Angebot des BDKJ München und Freising im Vorfeld der im Oktober in Rom stattfindenden Jugendsynode.

„Wir freuen uns darauf, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit wahrnehmen, um mit ihrem Weihbischof zu sprechen“, sagt BDKJ-Vorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz. In entspanntem Rahmen im Pfarrheim St. Georg (Freising), dem KorbiniansHaus (München-Haidhausen) und im Schüler- und Studentenzentrum (Rosenheim) – zu dem Essen vom Grill und Getränke, wie bei einem Grillabend üblich, dazugehören – darf kritisch nachgefragt werden. „Mitmachen und Kirche gestalten, darum geht es uns“, erklärt von Luttitz.

„Die aktive Jugend in unseren Regionen ist eine wahre Bereicherung für die Kirche. Ich freue mich darauf zu hören, was ihnen am Herzen liegt“, erklärt Weihbischof Bernhard Haßlberger im Vorfeld der Gesprächsreihe. „Kirche muss die Sicht von jungen Menschen im Blick haben. Mir ist es wichtig zu hören, was sie bewegt und was ihre Anliegen sind“, so Weihbischof Graf zu Stolberg. Weihbischof Wolfgang Bischof sagt: „Das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort ist mir ein besonderes Anliegen. Es ist eine erfrischende Aktion des BDKJ zur Jugendsynode.“

Der Sommerabend beginnt um 18.30 Uhr jeweils mit einer Vesper, danach gibt es Essen vom Grill und die Gesprächsrunden starten. Die Veranstaltungen werden voraussichtlich gegen 21.30 Uhr enden. 

München, 23. Mai 2018 – Genau in einem Jahr - ab dem 23. Mai 2019 - wird es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Erzdiözese München und Freising zum zweiten Mal heißen „Uns schickt der Himmel!“ In einer 72 Stunden dauernden Sozialaktion werden sie sich mit vielfältigen Projekten für ein gutes Miteinander, eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Die bundesweite 72-Stunden-Aktion des BDKJ findet im nächsten Jahr vom 23. bis 26. Mai statt.


„Mitmachen können dabei nicht nur katholische Jugendverbände. Auch Sportvereine, Feuerwehren, Chöre, Schulklassen und Jugendgruppen anderer Konfession können mit der 72-Stunden-Aktion die Welt ein bisschen besser machen“, informiert Sebastian Appolt, Leiter der Diözesanen Steuerungsgruppe und Diözesanvorsitzender des BDKJ München und Freising. In der Erzdiözese werden jetzt die lokalen Koordinierungskreise (KoKreise) gebildet, die für die Betreuung der Aktionsgruppen zuständig sind. Danach können sich ab Mitte Juli 2018 die interessierten Aktionsgruppen anmelden.

Diese haben für die Sozialaktion 2019 dann die Wahl zwischen folgenden Varianten für soziale, politische und ökologische Projekte: DO IT – die Do-it-yourself-Variante, dabei schlägt die Gruppe selbst ein Projekt vor oder GET IT – die Überraschungsvariante, dabei bekommt die Gruppe erst am 23. Mai 2019 mitgeteilt, welches Projekt sie umsetzt. Für diese beiden Varianten ist außerdem der Zusatz CONNECT IT möglich, wenn die 72-Stunden-Aktion in Kooperation mit einer anderen Gruppe oder Organisation durchgeführt wird. 

Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: bdkj.org/aktionen/72-stunden-aktion-2019 und auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising.

München, 5. März 2018 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising beschloss bei der Frühjahrs-Diözesanversammlung am 3. März 2018 für eine starke Wahlbeteiligung Jugendlicher an den parallel zur bayerischen Landtagswahl anstehenden Bezirkstagswahlen Aufklärungsarbeit zu leisten und dafür zu werben. Wie wichtig dem BDKJ der Internationale Freiwilligendienst im Rahmen der Ecuador-Partnerschaft der Erzdiözese ist, zeigte ein weiterer Beschluss, der fordert diesen Dienst finanziell und personell zu gewährleisten. Im Studienteil der Versammlung befassten sich die Delegierten intensiv mit dem Thema Generationengerechtigkeit.

„Jugendlichen ist es wichtig, dass die Politik ihre Interessen wahrnimmt. Jugend möchte – auch mit Blick auf anstehende Wahlen - gehört werden. Die Delegierten der Diözesanversammlung gaben jetzt den Auftrag verstärkt für die anstehenden wichtigen Wahlen zu werben und die Kontakte zu Gremien, wie dem Bezirkstag, zu intensivieren“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz.

Der Internationale Freiwilligendienst IFD ist für den BDKJ München und Freising ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Der BDKJ setzt sich für die Weiterführung und eine verbesserte personelle Ausstattung des internationalen Freiwilligendienstes in der Erzdiözese ein. „Die Umsetzung dieser Forderungen ist essentiell, um die Freiwilligenarbeit im Sinne der Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Ecuadorianischen Bischofskonferenz und der Erzdiözese München und Freising ausführen zu können“, heißt es dazu im Beschluss.

Ein Vortrag von Anna Braam (Vorsitzende Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) führte in das Thema Generationengerechtigkeit ein. In mehreren Workshops setzen sich die Delegierten aus den Kreis- und Mitgliedsverbänden des BDKJ München und Freising dann damit auseinander. Auch die im Mai 2019 stattfindende bundesweite Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ und der Ausblick auf die BDKJ-Gesprächsreihe zur Jugendsynode im Juni 2018 standen auf der Tagesordnung. Die nächste Diözesanversammlung des BDKJ findet am 20. und 21. Oktober 2018 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee statt.

München/Freising,  28. Februar 2018  – Wer möchte KORBI-Band 2018 werden? Für den Gottesdienst im Rahmen der Jugendkorbinianswallfahrt am 17. November 2018 im Freisinger Dom wird eine Band gesucht. Es sollte eine Band mit motivierten Mitgliedern sein, die als feste Gruppe zusammen spielen (keine Projektband) und schon Erfahrung mit Auftritten gesammelt haben. Voraussetzungen sind außerdem klare Einzelstimmen und eine ausgewogene, interessante Instrumentalbesetzung.

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen als KORBI-Band 2018 und sind schon gespannt wer sich alles meldet“, meint Barbara Anzengruber, Referentin für Großveranstaltungen des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising. „In den Vorjahren konnten die Bands mit ihrem musikalischen Können begeistern“, ergänzt Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ-Diözesanvorsitzende. Nicht umsonst heiße es auf der diesjährigen Werbepostkarte: Ihr wollt mit Eurer Musik und Eurem Sound Jugendliche von den Bänken reißen? Dann bewerbt euch als KORBI-Band 2018! Interessierte Bands können sich mit einer kurzen Vorstellung per Mail melden unter: infojugendkorbiniande

München, 27. Februar 2018 – Bei der Frühjahrs-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising am 3. März 2018 im Salesianum in München (St.-Wolfgangs-Platz 11, 81669 München) wird es um Generationengerechtigkeit gehen. Rund 60 Delegierte werden sich zu aktuellen Themen austauschen und über ein gerechtes Miteinander von Jung und Alt diskutieren.

Ein Impulsvortrag von Anna Braam (Vorsitzende Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) wird auf den Studienteil Generationengerechtigkeit einstimmen. In mehreren Workshops setzen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den Kreis- und Mitgliedsverbänden des BDKJ München und Freising dann mit der Thematik auseinander. „Jugendlichen ist es wichtig, dass die Politik ihre Interessen wahrnimmt. Jugend hat einen starken Sinn für Gerechtigkeit und möchte – auch mit Blick auf anstehende Wahlen - gehört werden. Wahlen bestimmen wohin es in Zukunft geht und deshalb ist uns Generationengerechtigkeit ein wichtiges Anliegen“, erklärt BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz dazu.

Auch die im Mai 2019 stattfindende bundesweite Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ und der Ausblick auf die BDKJ-Gesprächsreihe zur Jugendsynode 2018 stehen auf der Tagesordnung. „Die Jugendsynode im Oktober ist uns sehr wichtig. Bei uns bietet die Gesprächsreihe „Grill den Weihbischof“ an drei Terminen im Juni 2018 für alle teilnehmenden Jugendlichen die Chance direkt vor Ort in Rosenheim, München und Freising mit den örtlichen Weihbischöfen zu diskutieren und Anliegen vorzubringen“, erläutert BDKJ-Diözesanvorsitzende Monika Godfroy.

Kontakt

Dr. Stephanie von Luttitz

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2312
stephanie.von.luttitzbdkjorg

 

 

 

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 089. 48 092 - 2141
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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