Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2019

Freising, 17. November 2019 - Jugendliche und junge Erwachsene pilgerten am Samstag, 16. November 2019 bei der 77. Jugendkorbinianswallfahrt gemeinsam singend und betend zum Freisinger Domberg. Die Jugendwallfahrt der Erzdiözese München und Freising stand unter dem Motto „wachgeküsst!“. Beim Festgottesdienst am Samstagnachmittag rief Erzbischof Reinhard Kardinal Marx den Jugendlichen im Freisinger Dom zu: „Wenn wir hellwach als Christen durchs Leben gehen, wissen wir: Jesus ist da, er geht mit – du bist nicht allein!“ Der Platz im Leben sei auch nicht der, wo Mobbing geschehe oder Hassreden geschwungen würden oder die Schöpfung missachtet werde. Mit Bezug auf das diesjährige Motto sagte Kardinal Marx: „Wir sind wachgeküsst worden in der Stunde der Taufe und ich wünsche euch, dass ihr hellwach durchs Leben geht, den Glauben nie verliert und nie allein sein.“

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es mit der Freisinger Stadtkapelle und den Fahnen der katholischen Jugendverbände in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Jugendkorbinians-Festival auf dem Festplatz der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Do-it-yourself- und Upcyclingaktionen rund um das Motto „wachgeküsst!“. Besonders gefragt war – den aktuellen Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz entsprechend – u.a. die Herstellung von Taschen aus wiederverwendetem Bannerstoff und von Schildern aus Pappkarton für die nächsten Klimaschutz-Demonstrationen. Gemeinsam zu werkeln, sich zu treffen, auszutauschen und friedlich zu feiern – das macht Jugendkorbinian aus und dieses Gemeinschaftsgefühl war auf dem Freisinger Festplatz diesmal sehr deutlich spürbar.

Zum Zuhören, Singen und Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt interessante Showacts ein, u.a. begeisterte die Band Heischneida aus Traunstein die Jugendlichen. wachgeküsst! – wach, aktiv und engagiert nahmen die Jugendlichen aus allen Teilen des Erzbistums an ihrer Jugendwallfahrt zum Hl. Korbinian teil. „Wir freuen uns sehr, dass sie mit Begeisterung gemeinsam Gottesdienst feierten und sich mit dem Motto auf vielfältige Weise engagiert auseinandersetzten“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Am 14. November 2020 wird es die 78. Jugendkorbinianswallfahrt unter dem Motto: UNERHÖRT geben.

Diskussionsfreudige Herbst-Diözesanversammlung im Jugendhaus Josefstal

München/Josefstal, 20. Oktober 2019 –  Bei der Herbst-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising am 19. und 20. Oktober 2019 ging es für rund 60 Delegierte intensiv um die Rahmenbedingungen kirchlicher Jugendarbeit. Zur Bewältigung steigender Belastung im Ehrenamt, durch rechtliche Fragen und Anforderungen, brauchen junge Menschen konkrete Unterstützung. Die BDKJ Diözesanversammlung verlangte daher von staatlicher und kirchlicher Seite professionelle Beratung und Hilfestellung bereitzustellen.

Der BDKJ München und Freising wählte mit Marco Gnacy (26) einen ehrenamtlichen Diözesanvorstand, der den bisherigen, aus vier Personen bestehenden, Diözesanvorstand ergänzt. Neu wählten die Delegierten auch den Diözesanausschuss, dem jetzt erstmals Martin Hepburn und Veronika Vogl angehören, wiedergewählt wurden Magdalena Poruba, Barbara Purschke und Philipp Wittershagen.

Entsprechend dem Motto der Versammlung „Jugendverbände for Future“ bezog der Diözesanvorstand positiv Stellung zu den Aktivitäten der „Fridays For Future“ Bewegung. Vorgestellt wurde der „Große Weltenretter“, eine Zusammenstellung von Tipps zu nachhaltiger Bildung, Ernährung und Veranstaltungsdurchführung. Bei einer stimmungsvollen „Future-Party“ zeigten sich die Delegierten fantasievoll und kreativ. 

Die Beschlüsse der Herbst-Diözesanversammlung betrafen neben der Forderung zur Entlastung der kirchlichen Jugendverbandsarbeit u.a. die Planung einer Begegnung mit Jugendlichen aus dem Partnerland Ecuador, die das Erzbistum 2021 besuchen werden. Außerdem ging es um die Strukturen und Arbeitsweisen im BDKJ München und Freising.

Die BDKJ Frühjahrs-Diözesanversammlung 2020 ist für 7. und 8. März vorgesehen.

Josefstal/München, 19. Oktober 2019 – Marco Gnacy (26) wurde am 19. Oktober 2019 bei der Herbst-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Jugendhaus Josefstal zum neuen ehrenamtlichen Mitglied des BDKJ-Diözesanvorstands im Erzbistum München und Freising gewählt. Er verstärkt damit den bisher aus vier Personen bestehenden BDKJ Diözesanvorstand.

„Ich freue mich über den neuen ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden und sehe darin eine großartige Verstärkung für unsere Vorstandsarbeit und eine große Bereicherung durch seine Sichtweise als Ehrenamtlicher“, so Diözesanjugendpfarrer Richard Greul. „Nach fünf Jahren hat sich mit Marco Gnacy jetzt wieder ein Engagierter gefunden, der dieses Ehrenamt übernimmt“.

„Ich trete dieses spannende und vielfältige Amt gerne an und möchte Meinungen aus allen Mitgliedsverbänden in Politik, Kirche und Gesellschaft vertreten“, so Marco Gnacy. „Ich werde die Themen Gerechtigkeit und Klimaschutz/Umweltschutz im BDKJ München und Freising vorantreiben, bringe Motivation und Durchhaltevermögen mit und will dieses Ehrenamt neu beleben“, erläutert der neue ehrenamtliche BDKJ Diözesanvorsitzende.

Marco Gnacy kommt aus dem BDKJ-Kreisverband Ebersberg, stammt aus Markt Schwaben und studiert derzeit im Master Elektro- und Informationstechnik.

Hinweis: Ein Pressefoto mit Marco Gnacy finden Sie unter Pressebilder

München/Freising, 18. September 2019 – Innovativ, inklusiv und nachhaltig sind die Stichworte für Jugendkorbinian 2019 zu dem mehrere Tausend katholische Jugendliche am 16. November nach Freising wallfahren. Regionale Wallfahrtsangebote sind bereits online auf jugendkorbinan.de und es wird wieder eine Dom zu Dom-Wallfahrt zu Fuß von München nach Freising geben. Im von der Katholischen Landjugendbewegung gestalteten Gottesdienst spielt diesmal die Band des Pfarrverbands Obertaufkirchen und beim anschließenden Jugendkorbinian Festival wird das diesjährige Motto „wachgeküsst“ vielfältig umgesetzt. 

Im Außenbereich des Festivals ist die Kunstinstallation Kiss-Tower – ein Holzturm mit Videos unterschiedlicher Kuss-Szenen - ebenso zu erleben, wie ein „Weg des wachgeküsst Werdens“, bei dem das weltweite Plastikmüll-Problem eine Rolle spielt. „Hier, wie auch in der Motto-Area mit einem „inklusiven Märchen-Parcours“, geht es darum wach zu werden, die Welt aktiv und kritisch wahrzunehmen und Bewusstsein für die aktuellen Herausforderungen in Gesellschaft, Politik und Kirche zu schaffen“, erklärt Martina Weber, Referentin für Großveranstaltungen des Erzbischöflichen Jugendamts.

Die „vier Elemente“ des Ministrantenverbands in der Spiri-Area, die Aktiv-Area mit u.a. einer Boulder-Scheibe, jede Menge Informationen z.B. zu Freiwilligendiensten oder den Jugendtagen Oberammergau 2020 - von 18 bis 23 Uhr ist jede Menge Neues, Ungewöhnliches und Begeisterndes geboten. Im großen Zelt tritt die Traunsteiner Band HEISCHNEIDA auf, davor und danach legen zwei DJs auf. Zum Abschluss der 77. Jugendkorbinianswallfahrt wird JUWAL! einen Abschlussimpuls mit Musik gestalten. Mit dem Energie-Radl kann man sich sein Handy mit „Eigenleistung“ aufladen. Weitere Informationen unter www.jugendkorbinian.de und facebook.com/jugendkorbinian.

 München 29. August 2019 – Am 1. September beginnen 98 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren ihr Freiwilliges Soziales Jahr 2019/2020 in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising. Sie werden in Einsatzstellen wie Kindergärten, Schulen, Jugendbildungszentren, Behinderteneinrichtungen, Seniorenheimen und Krankenhäusern tätig sein. Erstmals ist auch ein Pfarrverband unter den Einsatzstellen – zwei FSJ-Freiwillige werden im Pfarrverband Westliches Chiemseeufer ihren Dienst absolvieren.

„Wir freuen uns über einen neuen FSJ-Jahrgang. Erneut starten Anfang September fast 100 junge Erwachsene, um sich ein Jahr lang für andere zu engagieren. Bis zum 1. Oktober werden zwölf weitere folgen. Damit beteiligen sie sich aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft“, so Felix Trautmann, Bildungsreferent des FSJ-Fachreferats im BDKJ München und Freising.

Die FSJ-Freiwilligen des „neuen“ Jahrgangs 2019/2020 werden nach dem Start in ihren Einsatzstellen am 18. September 2018 um 16.30 Uhr einen gemeinsamen FSJ-Anfangs-Gottesdienst in der Jugendkirche München feiern, zu dem FSJler/innen aus dem vorherigen Jahrgang für die musikalische Gestaltung sorgen.

München/Freising, 16. Juli 2019 – In genau vier Monaten ist es wieder soweit: mehrere Tausend katholische Jugendliche „gehen auf den Berg“ – sie wallfahren am 16. November 2019 bei der 77. Jugendkorbinianswallfahrt unter dem Motto „wachgeküsst“ zum Domberg nach Freising. Es werden wieder Wallfahrergruppen aus der gesamten Erzdiözese unterwegs sein bis um 16 Uhr der Festgottesdienst im Freisinger Dom mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx beginnt.

„Unser diesjähriges Motto „wachgeküsst“ bedeutet Verwandlung, Aufwachen und Aufstehen. Aus der Erkenntnis des Glaubens heraus, verändert sich das Leben derer, die Jesus nachfolgen. Aus dem Wach-werden und Geweckt-werden folgt eine innere Dynamik. Die  Geweckten öffnen die Augen, nehmen ihre Umgebung und die Welt aktiv und kritisch wahr. Nun gilt es den Tag zu nutzen, aufzustehen und die Herausforderungen des Lebens in Gesellschaft, Politik und Kirche anzupacken“, erklärt Martina Weber, die für die Jugendwallfahrt verantwortliche Referentin für Großveranstaltungen des Erzbischöflichen Jugendamts.

„Die Vorbereitungen laufen jetzt bereits an. Wir dürfen sehr gespannt sein, was im November insgesamt und insbesondere zum Motto geboten wird“, ergänzt Sebastian Appolt, Diözesanvorsitzender des BDKJ München und Freising.

Nach dem Gottesdienst geht es in einem Zug aller Wallfahrenden durch die Stadt bis zum Freisinger Festplatz, auf dem ab 18 Uhr das Jugendkorbinian-Festival stattfindet. Es gibt wieder verschiedene Zelte mit u.a. der Kult-Area mit vielen Kulturangeboten, der Spiri-Area für vieles rund um Inspiration und Glaube sowie der Event-Area mit überraschenden Show-Acts. Gegen 23 Uhr endet die 77. Jugendkorbinianswallfahrt. Zur Vorbereitung stehen nach den Sommerferien Informationen und Downloads unter: jugendkorbinian.de und facebook.com/jugendkorbinian zur Verfügung. 

München/Dachau, 10. Juli 2019 – Die 37. Internationale Jugendbegegnung Dachau (IJB) findet vom 27. Juli bis 9. August 2019 mit Jugendlichen aus aller Welt statt. Erstmals werden acht IJB-Workshops der Jugendbegegnung für die Öffentlichkeit geöffnet. Alle Interessierten sind zudem zum Internationalen Fest der Begegnung, dem interreligiöse Gebet der Hoffnung, in das Zeitzeugencafé und zum Podiumsgespräch „Die Nachfahren der Täter“ eingeladen.  

Wir freuen uns, dass wir die IJB Dachau in diesem Jahr weiter öffnen können und sind schon gespannt, wer an unseren Workshops teilnehmen wird“, erklärt Stefanie Steinbauer, organisatorische Leiterin der Internationalen Jugendbegegnung und Vertreterin der Trägerorganisation Kreisjugendring Dachau. Die in englischer Sprache stattfindenden, drei mehrtägigen und fünf eintägigen Workshops umfassen u.a. einen Georg Scherer Graffiti-Workshop, haben den Titel #HateIsNotAnOption und beschäftigen sich mit der „Rhetorik der Ausgrenzung“. Anmeldung für diese Workshops ist bis 29. Juli 2019 unter jugendbegegnung-dachau.de/ijb-dachau/oeffentliche-workshops möglich.

erinnern – begegnen – verstehen – Zukunft gestalten

Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“. Bei Exkursionen und in Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. „Ein aktueller politischer Bezug sind der zunehmende Rechtsextremismus und die Gewaltbereitschaft, die wir heute erleben. Wir positionieren uns gemeinsam dagegen“, unterstreicht Stephanie von Luttitz, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und damit Vertreterin einer der IJB-Trägerorganisationen, die Bedeutung der IJB Dachau.   

Auf dem Gelände des Max-Mannheimer-Hauses (Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) steht am 2. August um 19:30 Uhr eine Vorführung des Films „Line 41“ (linie41-film.net/en) plus anschließender Diskussion mit dem Hauptdarsteller Nathan Grossman statt. Ein abwechslungsreiches Programm, wird es beim Internationalen Fest der Begegnung am 3. August ab 17 Uhr geben. Von allen gemeinsam gestaltet wird das interreligiöse Gebet der Hoffnung am 4. August um 13.30 Uhr, das allen Glaubensrichtungen offensteht.  Am 4. August um 15.00 Uhr schließt sich das traditionelle „Zeitzeugencafé“ mit Zeitzeugen und Teilnehmenden in kleiner Runde bei Kaffee und Kuchen an. 

Zudem laden die Träger der IJB am Abend des 4. August ab 19.30 Uhr Interessierte zu einem Podiumsgespräch mit Katrin Himmler und Niklas Frank zum Thema „Die Nachfahren der Täter – Die Wirkung des Holocaust über Generationen“. Diese Veranstaltung des Fördervereins für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit Dachau e.V. moderiert Helmut Zeller, Redaktionsleiter der Süddeutschen Zeitung Dachau.

Hintergrund: Seit 1983 treffen sich junge Leute aus aller Welt zur Internationalen Jugendbegegnung (IJB) in Dachau. Träger der IJB sind: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung  und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der Kreisjugendring Dachau. Geplant, organisiert und durchgeführt wird die IJB von einem international zusammengesetzten, jungen, ehrenamtlichen Team.

Hinweis an die Redaktionen:

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Projektleitung gerne zur Verfügung: Mobil unter 0176/73 23 54 04 oder per Mail unter: steinbauerkjr-dachaude

München 4. Juli 2019 – Jung? Neugierig? Engagiert? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) vielleicht das Richtige! Zwölf Monate freiwilliger Dienst stärken das Selbstbewusstsein und lassen berufliche Entscheidungen reifen. Bei einem FSJ geht es darum, die Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken und ihnen erste intensive Arbeitserfahrung zu ermöglichen. Nachhören lässt sich dies ab sofort im aktuellen BDKJ #jugendraum podcast beim „FSJ-Talk“ mit zwei engagierten Freiwilligen (www.bdkj.org/aktuelles/jugendraum-bdkj-podcast).

Das FSJ ist für die Teilnehmenden der erste berufliche Schritt in den sozialen und karitativen Arbeitsmarkt. Rund 70 Prozent streben im Anschluss an ihr FSJ eine Qualifizierung als Erzieher/-in, Pfleger/-in oder Sozialarbeiter/-in an. Andere nutzen dieses Brückenjahr zwischen Schule und Ausbildung, um den Arbeitsalltag zu erproben. Kontaktfreude, Geduld und Selbstbewusstsein werden von vielen Freiwilligen nach ihrem einjährigen Dienst als neu hinzugewonnene Fähigkeiten bezeichnet.

Einsatz in katholischen Einrichtungen

Zwei Drittel der FSJ-Einsatzstellen im Erzbistum München und Freising sind Einrichtungen in katholischer Trägerschaft. Dazu gehören beispielsweise Kindertagesstätten, Jugendtreffs und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Zudem sind rund 30 Prozent der FSJ-Bewerber/-innen Ehrenamtliche aus den katholischen Jugendverbänden in der Erzdiözese. Vermittelt, begleitet und beraten werden die Freiwilligen von einer Trägergemeinschaft aus dem BDKJ München und Freising und dem Caritas Diözesanverband der Erzdiözese München und Freising e.V. 

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das FSJ-Jahr 2019/2020, das am 1. September dieses Jahres startet. Von den verfügbaren 100 Stellen, sind nur noch wenige Plätze frei. Wer sich also noch bewerben möchte, erfährt alles zum Bewerbungsverfahren unter fsj-münchen.de und bdkj.org/themen/freiwilligendienste

Katholisch, politisch, aktiv sind die Themen des vom BDKJ München und Freising produzierten #jugendraum podcast. Sie gehören laut katholisch.de zu den fünf besonders gelungenen Glaubens-Podcasts in Deutschland.

München, 28. Juni 2019 – Jugend, Glaube, Religion – Glaubens-Räume – Was glaubst du? – „Jugendkirche oder leer?“ - die aktuelle Ausgabe von #jugendraum, das Magazin für kirchliche Jugendarbeit in der Erzdiözese München und Freising, beschäftigt sich mit dem Glauben Jugendlicher, bringt O-Töne zum Glauben und zeigt Glaubensporträts. Daneben kommt, passend zur Jahreszeit, Sommerliches mit einer Sommer-Sammel-Seite und einer sommerlichen Andacht - beides steht zum Download zur Verfügung - nicht zu kurz.

 Auf 28 Seiten zeigt #jugendraum Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die kirchliche Jugendarbeit in der Erzdiözese München und Freising. Dazu zählt der Aufmacher „Glaubens-Räume“ von Angelika Gabriel ebenso wie ein Interview mit Dr. Dominik Meiering unter der Überschrift „Aufbruch statt Abbruch“ sowie Fachartikel aus der Praxis der Jugendarbeit. Selbstverständlich sind #SIEBENSACHEN und #wegweiser wieder enthalten.

Die neue Ausgabe von #jugendraum – herausgegeben vom Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising – ist ab sofort erhältlich. #jugendraum berichtet zweimal pro Jahr über Aktionen und Entwicklungen in der kirchlichen Jugendarbeit, diskutiert jugendrelevante Themen und liefert fachliche Beiträge zur Jugendpastoral. Unter www.magazin-jugendraum.de lässt sich das Magazin kostenfrei bestellen und steht zum Download zur Verfügung. Die #jugendraum Redaktion ist unter redaktion@magazin-jugendraum.de erreichbar.

München, 26. Mai 2019 – Um 17.07 Uhr ist die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) heute  zu Ende gegangen. Rund 5.200 Teilnehmende und viele Unterstützer vor Ort sorgten dafür, dass 164 soziale, politische und ökologische Projekte unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ umgesetzt werden konnten.

„Junge Menschen im Erzbistum München und Freising sind engagiert und aktiv, das zeigten sie an den Aktionstagen unserer Sozialaktion deutlich“, freut sich Sebastian Appolt, BDKJ Diözesanvorsitzender. „In den drei Tagen wurde unglaublich viel gewerkelt, organisiert und sich um andere gekümmert, um die Welt ein bisschen besser zu machen“.

Viele Aktionen der jungen Engagierten spiegelten aktuelle politische Themen wider. So entstanden zahlreiche Bienenhotels und Wildblumenwiesen, aber auch Handy-Recycling, Müllsammeln im Wald und am See, Aktionen in Seniorenheimen und Kindergärten gehörten dazu. Das wohl südlichste Projekt der deutschlandweiten Aktion fand im Erzbistum München und Freising im Berchtesgadener Land statt. 

München,

23. Mai 2019 – Ja, essen, trinken, schlafen und zwischendurch ausruhen ist

erlaubt! Das mussten die Verantwortlichen Kindern und Jugendlichen versichern,

die fragten, ob sie wirklich 72 Stunden lang durcharbeiten müssten oder wie das

bei der 72-Stunden-Aktion gedacht sei. Wer sich ab heute um 17:07 Uhr bis zum

Sonntagabend um 17:07 Uhr unter dem Motto 

„Uns schickt der Himmel“ an der bundesweit größten Sozialaktion junger

Menschen beteiligt, zeigt über diese Tage verteilt 72 Stunden lang sein Engagement,

um anderen etwas Gutes zu tun. Im Erzbistum München und Freising sind über

5.200 Aktive in 164 Aktionsgruppen dabei!

 

 

 

„Wir

freuen uns sehr, dass so viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mitmachen

und sich mit ihren Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und

eine lebenswerte Zukunft einsetzen“, freut sich Sebastian Appolt,

Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

München und Freising.

 

 

 

Besonders

schön sei, dass neben katholischen Pfarrjugenden, Ministrantengruppen, Firmlingen

und Teilnehmenden aus katholischen Jugendverbänden wie DPSG-Pfadfindern und

Pfadfinderinnen, PSG-Pfadfinderrinnen, Kolpingjugend, CAJ Christliche Arbeiter

Jugend und vielen Gruppen der Katholischen Landjugendbewegung KLJB auch die

evangelische Jugend, Schulen, THW Jugend, DLRG Jugend, Naturschutz-Jugend,

Freiwillige Feuerwehr Jugend, ein Sportverein sowie offene Jugendeinrichtungen

mitmachen.

In wenigen Tagen startet die bundesweit größte Sozialaktion Jugendlicher



München, 16. Mai 2019 – Am Donnerstag, 23. Mai 2019 exakt um 17:07 Uhr startet die 72-Stunden-Aktion bundesweit und damit auch in der Erzdiözese München und Freising. Besonders gespannt erwarten 27 der insgesamt 164 Aktionsgruppen den Beginn, denn sie haben sich für ein so genanntes GET IT-Projekt entschieden. Sie erfahren erst direkt zum Start der Sozialaktion, welche überraschende Aufgabe sie unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ in 72 Stunden bewältigen sollen. Aber auch alle anderen Aktionsgruppen in den 21 Koordinierungskreisen des Erzbistums werden dann gemeinsam loslegen.

Über 5.200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich zusammen mit Unterstützern aus ihren Orten und Stadtvierteln bei vielfältigen Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft ein. „Der Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising wird den Countdown und Start am 23. Mai in München-Nymphenburg bei einer Aktion zur Verschönerung eines Kindergartens mitmachen“, berichtet Sebastian Appolt, BDKJ-Diözesanvor-sitzender. „Wir freuen uns schon darauf mit Pinsel und Spaten aktiv zu werden.

Überall in der Erzdiözese wird anderen Gutes getan – die südlichste Aktionsgruppe ist die Kolpingjugend Berchtesgaden & Friends, am Tiefsten kommen wird voraussichtlich die Jugend-DLRG-Aktionsgruppe am Tegernsee, die Müll aus dem Tegernsee tauchen wird und bei zwei Schulprojekten in Kirchheim bei München sind die meisten Aktionsgruppen-Teilnehmenden zu erwarten, denn an zwei Grundschulen sind alle 350 bzw. 210 Schülerinnen und Schüler dabei.

Hinweis für Redaktionen: Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: muf.72stunden.de, auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising, Twitter @bdkj_muf und Instagram #72muf

München, 8. Mai 2019 – Mehr Aktionsgruppen und mehr aktiv beteiligte Jugendliche als bei der letzten Sozialaktion werden sich an der vom 23. bis 26. Mai 2019 stattfindenden 72-Stunden-Aktion im Erzbistum München und Freising beteiligen. Angemeldet waren Ende April insgesamt 164 Aktionsgruppen mit über 5.200 aktiv Teilnehmenden. „Dazu kommen noch viele Unterstützer der geplanten Projekte vor Ort, ein großartiges Engagement um anderen Gutes zu tun“, freut sich Sebastian Appolt, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising. 

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ werden sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit vielfältigen Projekten für eine offene und solidarische Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft einsetzen. „Schon jetzt zeichnen sich zwei Schwerpunkte im Bereich Nachhaltigkeit bei den angemeldeten Projekten ab“, berichtet Appolt. „Es werden viele Bienenhotels gebaut und Wildblumenwiesen angelegt und Müllsammel-Aktionen sind ebenfalls mehrfach angemeldet“. Hier zeige sich, wie stark Kinder und Jugendliche nicht nur darin seien Umweltschutz einzufordern, sondern auch selbst aktiv zu gestalten.

Dazu kommen viele weitere Projekte, die von Aktionen in Kindergärten, Flüchtlingsunterkünften und Seniorenheimen über Tauchgänge im Tegernsee, die Renovierung des Märchenwegs in Wallgau, das Anlegen eines Bibelgartens in Kolbermoor, „Backen für Nachtdienstler“ in München-Harlaching, Friedhofsgestaltung in Freising bis zur Betreuung von Menschen mit Behinderung in Waging am See reichen. (CH)

Hinweis für Redaktionen: Informationen für die 72-Stunden-Aktion in der Erzdiözese München und Freising gibt es unter: muf.72stunden.de, auf Facebook: 72 Stunden-Aktion im BDKJ München und Freising, Twitter @bdkj_muf und Instagram #72muf

 

BDKJ München und Freising fordert Berücksichtigung der kommenden Generation  
München, 9. April 2019 – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising beobachtet die derzeitige Diskussion um das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren auf Kommunalebene aufmerksam. Wie der BDKJ Bayern so begrüßt der BDKJ Diözesanverband München und Freising diese Debatte, stellt aber auch fest, dass der oft verwendete Zusammenhang zwischen Wahlalter und Geschäftsfähigkeit nicht nachvollziehbar ist. Der Wert eines Menschen für die Demokratie darf nicht an seiner Geschäftsfähigkeit gemessen werden. 

„Wir unterstützten den BDKJ Bayern in der Aussage, dass gerade die Schwächsten ein Wahlrecht haben müssen“, betont BDKJ Diözesanvorsitzender Sebastian Appolt. „Es geht um die Teilhabe an unserer Demokratie und die Frage, ob und wie man junge Menschen ernst nimmt. Sie müssen an den Themen, die sie unmittelbar betreffen, beteiligt werden. Es darf nicht sein, dass nur für und über junge Menschen entschieden wird und nicht mit ihnen.“ Mit einer Senkung des Wahlalters würde im politischen Betrieb bei Fragen nach Sinn und Nachhaltigkeit automatisch die kommende Generation berücksichtigt, ergänzt Appolt.

Einhergehen müsse mit einem aktiven Wahlrecht auf Kommunalebene ab 16 Jahren eine gleichzeitige Verstärkung der politischen Bildung in Schulen. „Natürlich findet diese auch in der katholischen Jugend(verbands)arbeit statt“, so Appolt, „an erster Stelle seien dabei jedoch die Schulen gefragt.“

München, 11. März 2019 – Die rund 60 Delegierten des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising diskutierten im Rahmen ihrer Frühjahrs-Diözesanversammlung am 9. März 2019 mit Verantwortlichen aus dem Erzbischöflichen Ordinariat (EOM) über anstehende Veränderungen im Erzbistum. Im Studienteil der Versammlung befassten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dann intensiv mit dem Thema geschlechtersensible Sprache. Einen Beschluss fasste die Diözesanversammlung für eine Pilgerreise ins Hl. Land zur Fastenzeit des kommenden Jahres.

Aufbruch statt Abbruch, war die Aussprache mit Verantwortlichen des EOM überschrieben. Dr. Peter Beer, Generalvikar des Erzbistums, meinte in seinem Statement, dass es in den Jugendverbänden bereits seit langem eine Diskussionskultur gebe, die in anstehenden Veränderungsprozessen ein Vorbild sein könne. „Es geht darum, offene Orte der Begegnung zu schaffen und“ – so beschrieb Dr. Beer seine Vision – „gemeinsam zu lernen neugierige, wandlungsfähige, hoffnungsfrohe, solidarische Menschen zu sein“.

Wandlung sei auch ein gutes Stichwort für die Personalplanung, ergänzte Msgr. Klaus-Peter Franzl, zuständig für das Personalressort des EOM. Arbeiten wolle man zum Beispiel daran, interprofessionelle Teams zu schaffen. „Ich nehme das Angebot des BDKJ mit, dass Erfahrungen aus der Jugendarbeit in den Veränderungsprozess einfließen“, so Msgr. Franzl. Msgr. Thomas Schlichting, Ressortleiter Seelsorge und kirchliches Leben, betonte, es gelte sich allen Menschen des Sozialraums zuzuwenden und dienstleistungsorientiert zu arbeiten, denn „Seelsorge ist Dienst an den Menschen“. Ihm sei mit Blick auf anstehende Veränderungen wichtig zu sagen: „Manches wird neu, vieles stirbt, aber alles lebt weiter“.

Im Studienteil der Frühjahrs-Diözesanversammlung gab Prof. Anna Noweck von der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) Impulse zu geschlechtersensibler Sprache und Geschlechtergerechtigkeit. Anschießend vertieften die Delegierten diese in Workshops mit Katharina Dötsch (Gleichstellungsbeauftragte EOM), Isabell Prothmann (KjG München und Freising) sowie Prof. Anna Noweck. „Der BDKJ Diözesanverband verwendet in seiner Kommunikation unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung geschlechtersensibler Sprache, um damit Menschen in allen Facetten ihres Lebens gerecht zu werden“, fasste Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ Diözesanvorsitzende, die sich anschließende Diskussion zusammen.

Auf Anregung der Arbeitsgruppe Spiri beschloss der BDKJ in der Fastenzeit 2020 eine Pilgerreise ins Hl. Land anzubieten. Die nächste Diözesanversammlung des BDKJ findet am 19. und 20. Oktober 2019 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee statt.

München, 26. Februar 2019 –  Der Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising Diözesanjugendpfarrer Richard Greul (41) wurde heute von Domdekan Lorenz Wolf in sein neues Amt als Domvikar am Münchner Liebfrauendom eingeführt. Greul ist seit 2017 Präses des BDKJ und Leiter des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising.

„Wir gratulieren Richard Greul herzlich zu seinem neuen Amt“, freut sich seine BDKJ-Vorstandskollegin Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ Diözesanvorsitzende. Für Sebastian Appolt, der sich neben Richard Greul, Stephanie von Luttitz und Monika Godfroy im BDKJ Diözesanvorstand für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Erzdiözese einsetzt, steht fest: „Die Ernennung stellt für uns auch eine Form der Wertschätzung dar.“

Domvikare nehmen liturgische Verpflichtungen in der Domkirche sowie Aufgaben in der Diözesanverwaltung wahr. In München gibt es sechs Domvikare, sie unterstützen das Domkapitel, zu dem in München zehn Domkapitulare, der Dompropst und der Domdekan zählen und das auch als Beratungsgremium des Erzbischofs wirkt. (CH)

Kontakt

Dr. Stephanie von Luttitz

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2312
stephanie.von.luttitzbdkjorg

 

 

 

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 089. 48 092 - 2141
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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